Seit wenigen Wochen ist Boris Becker im Wandsworth Gefängnis in London inhaftiert. Er wurde von einem Gericht wegen mehrerer Insolvenzstraftaten zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Seit dem 29. April 2022 sitzt der Deutsche jetzt hinter Gittern.

In den Tagen seit seinem Haftantritt ist immer wieder von "Unwohlsein" die Rede. Er soll den Gefängnismitarbeitenden offenbar viel Arbeit machen, zum Beispiel durch regelmäßiges Drücken des Notfallknopfes in seiner Zelle. Aber damit könnte jetzt Schluss sein: Laut Bild-Informationen wurde Boris Becker verlegt. Er wohnt jetzt im "Trinity Wing".

Boris Becker ist umgezogen - er wohnt jetzt in der "Wohlfühloase"

Wie das Boulevardmedium meldet, soll Becker außerdem "befördert" worden sein. Diese Hochsetzung von der Stufe "Standard", in die alle Neuankömmlinge kommen, auf die "IEP-Stufe", soll Voraussetzung für den Einzug in den "Trinity Wing" sein. Gute Führung und das Beachten von Regeln kann zu so einem Aufstieg innerhalb der Gefängnisordnung führen. Auf der zweiten Stufe dürfen die Inhaftierten mehr Freiheiten genießen.

Der "Trinity Wing" im Wandsworth Gefängnis gilt als "Wohlfühloase". Er soll der "bequemste Ort" für Inhaftierte sein. Dort können sie leichter die Zelle verlassen. "Etwa, um zu arbeiten, sich weiterzubilden, Sport zu treiben und soziale Kontakte zu knüpfen", zitiert Bild den Journalisten Chris Atkins. Er saß mehrere Monate in Wandsworth und kenne den Knast ganz genau. So ein Aufstieg im internen dauerne normalerweise Monate, so Atkins. Warum es bei Becker bereits nach wenigen Wochen der Fall war, ist unklar.