Vom "Brummbär zum Bussibär": Winfried und Larissa knüpfen zarte Bande

Eben noch nannte Winfried Glatzeder das Camp-Küken Larissa Marolt eine Psychopathin und bekräftigte, sie würde ihm auf die Nerven gehen, im nächsten Augenblick zeigt sich zwischen den beiden Harmonie pur. So viel gebusselt wurde bisher noch in keiner Folge der diesjährigen Staffel von "Ich bin eine Star - Holt mich hier raus!"

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Vom "Brummbär zum Bussibär": Winfried und Larissa knüpfen zarte Bande
Freudentanz nach der gelungenen Prüfung: Winfried Glatzeder und Larissa Marolt gehen auf Tuchfühlung Foto: RTL / Stefan Menne

Es scheint, als bräuchte es nur die gemeinsame Erfahrung einer Dschungel-Prüfung, um aus Feinden Turteltauben zu machen. Hatte man nach den vergangenen fünf Tagen in der RTL-Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" noch angenommen, dass Winfried Glatzeder (69) und Larissa Marolt (21) lieber im Schlaf mit einem Haufen Spinnen und Kakerlaken ersticken würden, statt sich zu loben oder sogar zu einem Küsschen herabzulassen, so wurde man am gestrigen Mittwochabend eines besseren belehrt.

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Vor der Prüfung bot sich den Zuschauern erst einmal das gewohnte Bild: Larissa erfährt, dass die Zuschauer sie schon wieder in den Ekeltest gewählt haben und terrorisiert das Camp mit hysterischen Fragen und Anschuldigungen. Winfried platzt der Kragen, er befehligt seine Teampartnerin forsch ins Bett und schreit, sie solle ihn in Ruhe lassen. Kurz bevor es dann aber tatsächlich los ging wandelt sich der Ex-Tatort-Kommissar dann aber plötzlich zum beruhigenden Mentor, nahm die aufgeregte Ex-"Germany's next Topmodel"-Teilnehmerin bei der Hand und versuchte sie zu beruhigen.

Schon da machte Mit-Camper Mola Adebisi (40) klar: "Das ist so eine kleine Hass-Liebe", denn auch, wenn sich die beiden kabbeln würden, so sei es doch so, dass Larissa auf den Camp-Ältesten höre. "Er ist ja trotzdem jemand zu dem man aufschaut. Ich vergesse nicht, aber ich verzeihe", bestätigt auch Larissa selbst. Ein Satz bei dem der ein oder andere Zuschauer bestimmt gerne noch einmal zurückgespult hätte, um sich zu vergewissern, dass er auch tatsächlich gefallen war, schließlich waren es mehr als unerwartete Worte.

Allein schon deshalb, weil Glatzeder bei dem Camp-Küken in den vergangenen Tagen mehrmals eine psychische Störung diagnostiziert, sie mit Patienten aus dem Irrenhaus verglichen hatte, denen er gegenüber wohne und mehr als deutlich machte, dass sie ihm auf die Nerven gehe. Aber es scheint, als würde einen nichts mehr zusammen schweißen, als ein traumatisches Erlebnis, das man gemeinsam Hand in Hand durchsteht.

Und siehe da, als die beiden vor den Moderatoren stehen und erfahren, dass es "lediglich" ihre Aufgabe ist, fünf Minuten lang mit allerlei Getier bis zum Hals in Sand vergraben in einer Sanduhr auszuharren, nimmt zumindest bei Winfried die Freude überhand. "Das schaffen wir, das schaffen wir", prophezeit er grinsend und drückt Larissa einen dicken Schmatz auf den Hals. Na wer hätte das gedacht? Ein Küsschen für die "Psychopathin" - ausbaufähig, aber immerhin ein Anfang. Winfried Glatzeder erstmals auf der Suche nach Körperkontakt.

Doch bei dem einen bleibt es nicht. Bevor es in die Sanduhren geht, gibt's noch einmal ein Bussi auf die Hand, als kleiner Motivationsschub sozusagen. Für verdiente zehn Sterne forderte er seine junge Partnerin dann im Anschluss noch zum Freudenbuschtanz auf, bevor er sie an der Hüfte packte und Glatzeder das Jungblut durch das Dickicht zurück ins Camp schob. Ob es bis dato schon einmal so viel Körperkontakt zwischen zwei Kandidaten der diesjährigen Staffel gab?

Er wisse erst jetzt, wie viel Überwindung es koste mit so viel Getier auf so engem Raum zu sein, lobt er Larissa, während diese versucht den Sand von seinem Armen und aus seinem Shirt zu wischen. "Alle Hochachtung" - Bussi für Larissa, gefolgt von inniger Umarmung. "Gut gemacht" - Bussi auf den Arm, "Wir sind die besten" - Küsschen auf die Wange. Daniel Hartwich beschrieb es treffend, Glatzeder mutierte binnen weniger Minuten vom "Brummbär zum Bussibär".

Mag da im wachsenden Respekt zueinander tatsächlich ein zartes Band der Zuneigung zwischen Jugend und Alter geknüpft worden sein? Oder führt nur einfach der fehlende Intimkontakt im Camp langsam allgemein dazu, dass auch der streitlustige Ex-TV-Ermittler sein Balzverhalten überdenkt? Jedenfalls ging es Hand in Hand zurück zu den anderen und zur Verkündung der freudigen Botschaft - mit voller Punktzahl hatte keiner gerechnet, Gabby kürte die beiden daraufhin als gleich zum "neuen Dreamteam für die Dschungel-Prüfungen".

Wer allerdings dachte, dass das bereits das Ende von Glatzeders großer Gefühlschau gewesen sei, der konnte lernen, dass es dem "Glatzenpeterchen", wie ihn die Moderatoren liebevoll tauften, scheinbar zunehmend schwer fällt sein Testosteron zu zügeln, wenn es einmal in Wallung gebracht ist. Und so ging es dann auch noch zum gemeinsamen Plantschen und säubern im Tümpel, natürlich inklusive Küssen und Umarmung für Larissa. "Wir haben es geschafft, ich bin so glücklich", lässt er verlauten, die Szene schließt mit einem Bild der beiden Arm in Arm beim Herumtoben im Wasser.

Und wer weiß vielleicht kriecht Larissa ja demnächst zum Camp-Opi auf die Liege und lässt sich beschützen, wenn ihre Hängematte einmal wieder von Spinnen belagert wird. Schließlich besagt das Sprichwort doch: "Was sich liebt, das neckt sich". Ob das für den australischen Dschungel auch gilt?

Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de: http://www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html

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