Tierschutzbund beobachtet aufmerksam das Dschungelcamp

Pürierte Emu-Leber, Mehlwurm-Mix und Kakerlaken-Dusche - die Tiere des TV-Dschungels sollen bei den Bewohnern für Angst und Übelkeit sorgen. Der Deutsche Tierschutzbund sieht das Treiben im Dschungel dagegen mit anderen Augen.

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Tierschutzbund beobachtet aufmerksam das Dschungelcamp
Stößt nicht nur Larissa übel auf: Pürierte Emu-Leber beim Dschungelcamp Foto: RTL

Seit der ersten Staffel der erfolgreichen RTL-Sendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" beobachten Tierschutzorganisationen das Treiben im Dschungel mit Argusaugen. Und auch in diesem Jahr blicken nicht nur Fans der TV-Show nach Australien. Caterina Mülhausen vom Deutschen Tierschutzbund mit Sitz in Bonn erklärt der Nachrichtenagentur spot on news: "Auch die aktuelle Staffel werden wir weiterhin aufmerksam verfolgen, um bei eventuellen Misshandlungen von Tieren aktiv werden zu können."

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Die Tierschützer beziehen klar Stellung: "Sobald wir eine Möglichkeit sehen, die Verantwortlichen rechtlich zu belangen, werden wir diese nutzen, damit den profitorientierten Fernsehsendern bewusst wird, dass auch die Tiere über eine starke Lobby verfügen. Denn das deutsche Tierschutzrecht verbietet es, Tiere ohne vernünftigen Grund in ihrer Würde zu verletzen, sie zu missbrauchen oder zu schädigen." Auch so manch einem Dschungel-Bewohner wäre es sicherlich lieber, nicht in Kontakt mit den zahlreichen Tieren zu kommen.

Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de.

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