Die letzte Niederlage bei "Schlag den Raab" saß Stefan Raab noch in den Knochen - umso kampflustiger gab er sich in der neuesten Ausgabe, wo er gegen den in Liberia aufgewachsenen Englisch- und Sportlehrer Michael antrat. Der Zwei-Meter Hüne hatte sich mit einer provokanten Ansage in die Sendung katapultiert: "Ich bin der Tarzan aus Afrika, und Stefan, dich mach ich zu meiner Jane."

Wer "Schlag den Raab" zuhause nachspielen will: Hier gibts das Spiel zur Show zu kaufen

Erstaunlich schnell ging Moderator Steven Gätjen in dieser Folge zum ersten Spiel über: Mülltonnenrennen. Auf den Rollen einer Mülltonne stehend mussten Raab und Michael ins Ziel gelangen. Der Gastgeber entschied das Rennen souverän für sich, ebenso wie das zweite Spiel.

Erst beim dritten Spiel, der Kissenschlacht, zeigte Michael, was in ihm steckt. Auf einem Balken balancierend mussten die Kontrahenten sich mit Hilfe eines Kissens gegenseitig herunterstoßen. Raab war bei dieser Runde so deutlich unterlegen, dass er einmal sogar regelwidrig nachschlug, obwohl er längst zu Boden gegangen war. Kommentator Frank Buschmann wurde daraufhin über die nächsten Spiele nicht müde zu betonen, dass Raab normalerweise ein Vorzeige-Sportsmann sei.

In den folgenden Spielen dominierte Raab weitgehend. Er entschied sowohl das Rennen mit dem "Ziesel" für sich, bei dem die beiden Spieler ein an den Roboter aus dem Film "Wall-E" erinnerndes Gefährt per Joystick steuern mussten, als auch das Hammerwerfen, nach dem der Gastgeber bereits 29:7 führte.

Tarzan Michael blieb trotz seiner anfänglichen Kampfansage eher zahm. In einer phänomenal kurzen Runde von "Wer weiß mehr" gab er keine einzige richtige Antwort - Raab gewann erneut. Auch beim "Pit-Pat", einer Art Minigolf mit Billard-Queues, konnte er nicht punkten. Raab führte nun bereits mit 48:7. Der entmutigte Sportlehrer Michael verlor zusehens die Gunst des Publikums. Beim "Glücksrad" holte er sich schließlich seine letzten Punkte. Die beiden Spiele zum Schluss entschied Raab souverän für sich und holte sich den Gesamtsieg.

Für zusätzliche Unterhaltung in einer sonst eher spannungsarmen Show sorgte Christoph Maria Herbst alias Bernd Stromberg, der "Lass das mal den Papa machen" zum Besten gab. Musikalisch eindeutig wertvoller war da die Performance der 17-jährigen Grammy-Gewinnerin Lorde ("Pure Heroine"), die ihre neue Single "Team" vorstellte.