Er ist und bleibt der beste Mann im Stall von ProSieben: Stefan Raab (47, "Ävver et Hätz bliev he in Kölle"). Mit seiner eigenen Show "Schlag den Raab" holte er gestern den Tagessieg bei den TV-Quoten und spielte ganz nebenbei auch noch seinen Konkurrenten an die Wand. Es ging um 2,5 Millionen Euro für den Polizisten David, der von den Zuschauern als Kontrahent von Stefan Raab ausgewählt wurde.

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Doch seine Nervosität war wohl zu groß und seine Angriffslust auf den so ehrgeizigen Moderator zu gering. Dabei begann alles nach Plan. Das erste Spiel, bei dem die beiden Kontrahenten Kastanien stapeln mussten, ging an den Herausforderer. Doch anschließend konnte dieser nur noch ein einziges Mal punkten. Im fünften Spiel bezwang er Raab beim "Poolball", sprich Billard mit den Füßen.

Alle anderen Aufgaben löste der Entertainer wie so oft in seiner Show mit Ehrgeiz und vollem Körpereinsatz äußerst souverän und ließ seinem Gegenüber kaum den Hauch einer Chance. Im zwölften Spiel "Scheiben Schießen" machte Raab dann vorzeitig den Sack zu und holte sich mit 72:6 den verdienten Sieg. Damit bleibt der Moderator im Jahr 2013 weiterhin ungeschlagen und baut seine positive Bilanz auf nunmehr 30 Siege in 43 Duellen aus.

Mit seinem vollen Einsatz befriedigte Raab aber nicht nur sein eigenes Ego, sondern stellte auch seinen Haussender ProSieben zufrieden. Mit knapp 15 Prozent Marktanteil der 14- bis 49-jährigen Zuschauer holte "Schlag den Raab" den Tagessieg noch vor "Das Supertalent" auf RTL.

Im Dezember wird die ProSieben-Allzweckwaffe zum letzten Mal in diesem Jahr nach einem ebenbürtigen Kontrahenten suchen. Der Jackpot wird dann bei satten drei Millionen Euro liegen.