Simone Thomalla wehrt sich gegen "Tatort"-Kritik

Nach dem teils harschen Shitstorm und der Reaktion von Til Schweiger zum Leipziger "Tatort: Blutschuld" meldet sich nun auch Simone Thomalla zu Wort. Und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.

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Simone Thomalla wehrt sich gegen "Tatort"-Kritik
Hauptkommissarin Eva Saalfeld alias Simone Thomalla im Leipziger "Tatort: Blutschuld" Foto: MDR/Steffen Junghans

Die Aufregung war groß nach dem Leipziger "Tatort: Blutschuld" am vergangenen Sonntag. In den sozialen Netzwerken brandete große Ernüchterung und Häme vor allem gegen die beiden Hauptdarsteller Simone Thomalla (49, "Frühlingsgeflüster") und Martin Wuttke (53) auf. Sogar ihr Hamburger Kollege Til Schweiger (51) meldete sich zu Wort und nahm die Darsteller ausdrücklich in Schutz. Jetzt äußerte sich auch Thomalla selbst zu der teils harschen Kritik.

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"Ich danke Til Schweiger für seine gestrigen klaren Worte und kann mich dem nur anschließen", sagte Thomalla der "Bild"-Zeitung. Kritik sei gut und wichtig, auch zu ihrem letzten Tatort. "Ich bin nicht der Leipziger 'Tatort'!", stellte sie allerdings fest und nahm dabei kein Blatt vor den Mund. Sie sei weder der kreative Kopf, noch stehe sie allein vor der Kamera. Konkret nahm sie den zuständigen MDR-Redakteur ins Visier. Wenn dieser bemerke, dass jeder Film anders sei und man es jedem recht machen könne, müsse sie ihm widersprechen.

"Im Fernsehen ist die Redaktion der kreative Kopf und die letzte Instanz für die Abnahme eines Drehbuchs und des fertigen Films", so Thomalla weiter. Quotenmäßig überzeugte der Film mit 9,4 Millionen Zuschauern übrigens. Bei allen, die am letzten Sonntag eingeschaltet hatten, bedankte sich Thomalla ausdrücklich.

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