Der Keller ist das Schlimmste. Er schlägt den "Promi Big Brother"-Bewohnern aufs Gemüt. Vor allem Claudia Effenberg (48) scheint am Ende ihrer Nerven. Sie wollte als "Big Brother"-Mama die robuste Mutter der Container-Kompanie sein, doch es kam alles anders als geplant.

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In den ersten beiden Tagen lästerte und zickte eine überempfindliche Claudia und machte sich bei den Fernsehzuschauern prompt unbeliebt. Zur Strafe wurde sie an Tag drei in den Keller gewählt. Frau Effenberg rastete komplett aus und giftete wenig ladylike das Publikum an: "Wenn ich raus bin, dann lösch' ich erstmal meine Facebook-Seite. Die können mich alle am Arsch lecken."

Zwar hatten die Mitbewohner im Luxusbereich des Hauses Mitleid mit ihr und holten die 48-Jährige nach wenigen Stunden zurück nach oben. Aber die Fans kannten keine Gnade. Per Zuschauerentscheid musste Effenberg wieder im verhassten Keller schmoren.

Doch warum ist der untere Teil des "Promi Big Brother"-Hauses so schlimm für die Kandidaten? Nicht umsonst wird dieser Teil des Hauses "Hölle" genannt. Während die eine Hälfte im Überfluss und Luxus residieren darf, leben die anderen sechs Promis am gefühlten Existenzminimum. Das Frühstück ist ein Müsli aus Weizen, den sie zuvor noch selbst mahlen müssen. Zusätzlich bekommen die Kellerbewohner eine kleine Ration an Tofu, Fenchel und Kohlrabi. Alle Zutaten werden roh und ohne Gewürze geliefert.

Am ersten Tag werden den "Kellerkindern" Kleidersäcke vom Roten Kreuz gebracht - ihre eigenen Designer-Stücke bleiben unter Verschluss. Dass bereits an Tag vier die Nerven blank liegen, ist auch auf die Hygienesituation zurückzuführen. Der Keller ist nur ein großer, mit Kohle und Dreck übersäter Raum ohne fließendes Wasser. Zum Duschen müssen die Promis abwechselnd in einem Hamsterrad laufen, damit ein anderer sich mit Wasser waschen kann. Die Toilette ist auch nur durch dünne Bretter vom eigentlichen Raum abgetrennt.

Generell haben die Kellerbewohner keinen Platz, an den sie sich zurückziehen können. Was natürlich für reichlich Anspannung unter den Promis sorgt. Ihre Schlafstätte durften sie sich selbst aus einem großen Schaumstoff-Würfel herausschneiden, um auf dem dreckigen Boden schlafen zu können.

Da im fensterlosen Keller-Loch keine Uhr vorhanden ist, haben die Kandidaten auch kein Zeitgefühl. Sie können lediglich über einen schmalen Schlitz in einem kleinen Vorraum, der als Raucherbereich genutzt wird, nach draußen schauen. So sind sie wenigstens in der Lage zu erkennen, in welcher Tages- oder Nachtzeit sie sich gerade befinden.