Münsteraner "Tatort" knackt fast den Rekord

Der "Tatort" aus Münster bleibt weiterhin das Maß aller Dinge. Der neue Fall "Erkläre Chimäre" erreichte wieder über 13 Millionen Zuschauer. Im Netz wurde trotzdem kontrovers diskutiert.

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Münsteraner "Tatort" knackt fast den Rekord
Haben zum Schein geheiratet: Prof. Boerne (Jan Josef Liefers, l.) und Kommissar Thiel (Axel Prahl) Foto: WDR/Martin Valentin Menke

Am Sonntagabend ermittelte im Ersten wieder das "Tatort"-Kult-Duo Thiel und Boerne, gespielt von Axel Prahl (55, "Blick aufs Mehr") und Jan Josef Liefers (50, "Radio Doria"). Ihren neuesten Fall "Erkläre Chimäre" schalteten 13,01 Millionen Zuschauer ein. Damit verpasste das Münsteraner Ermittler-Team nur knapp die selbst aufgestellte Bestmarke von 13,22 Millionen aus dem September 2014 ("Tatort: Mord ist die beste Medizin"). Aber: Der Marktanteil war diesmal mit 37,2 Prozent sogar noch etwas besser als damals (36,7 Prozent). Damit zementieren Liefers und Prahl einmal mehr ihre Rolle als Publikumslieblinge unter den "Tatort"-Ermittlern.

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Auch diesmal war die Ausgabe aus Münster mit reichlich Humor versehen. Vor allem aber hatten Professor Boerne und Hauptkommissar Thiel einen ungewohnten Auftritt als schwules Paar. Diese intime Beziehung war jedoch nur gespielt, um einen reichen Erbonkel aus Florida zu täuschen. Im Netz war das Echo geteilt. Auf Twitter schreibt eine Userin: "Thiel und Boerne - das perfekte Paar. Nun auch 'amtlich'. Fehlt nur noch Alberich als Blumenmädchen". Ganz anders sieht das ein weiterer User des Kurznachrichtendienstes: "Das Münsteraner Bauerntheater kommt inzwischen komplett ohne Überraschung oder Clou aus. Fast schade." Aber der Erfolg gibt den "Tatort"-Machern aus Münster bisweilen recht.

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