Miriam Meckels "Brief an mein Leben": So ist die Bestsellerverfilmung

Heute Abend zeigt das ZDF den Film "Brief an mein Leben". Das Burnout-Drama basiert auf dem gleichnamigen Bestseller der Publizistin Miriam Meckel, der Lebensgefährtin von Anne Will.

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Miriam Meckels "Brief an mein Leben": So ist die Bestsellerverfilmung
Marie Bäumer im ZDF-Film "Brief an mein Leben" Foto: ZDF/Conny Klein

2010 veröffentlichte die Kommunikationswissenschaftlerin und Publizistin Miriam Meckel (48) den autobiografischen Burnout-Bericht "Brief an mein Leben". Das Buch von Anne Wills (50) Lebensgefährtin wurde zum Bestseller. Jetzt, sechs Jahre später, zeigt das ZDF den gleichnamigen Film zum Buch (25. April, 20:15 Uhr).

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Darum geht's

Unter der Regie von Urs Egger schlüpft Marie Bäumer (46) in die Rolle der Professorin Toni Lehmstedt. Die vielbeschäftigte Toni ignoriert standhaft die Erschöpfungssymptome ihres Körpers, bis sie eines Tages zusammenbricht und in eine Klinik für psychische Erkrankungen eingeliefert wird. Dort ist sie nicht nur gezwungen, sich mit ihrem Leben auseinanderzusetzen, sondern gerät schnell auch mit den Ärzten und ihren Mitpatienten aneinander.

Doch Übungen wie Schlafentzug oder mehrtägige Klausur ohne Medien-Ablenkung und Kontakt zur Außenwelt gehen auch an Toni nicht spurlos vorbei. Ihre Distanz zu ihren Mitpatienten, vor allem aber die zu sich selbst, bröckelt. Lange verdrängte Erinnerungen lassen sich nicht länger unter Verschluss halten, Tonis Leben zerfällt in alle Einzelteile. Erst mühsam muss sie lernen, es auf neue, gesündere Weise wieder zusammenzusetzen. Das rückt auch ihre Beziehungen zu ihrer Mutter und zu ihrer Lebensgefährtin Maria (Christina Hecke) in ein neues Licht. "Die größte Herausforderung war die physische Kraft - extreme Emotionen dauerhaft zu spielen, ist eine Art Hochleistungssport", erinnert sich Bäumer an die Dreharbeiten.

"Ein beeindruckender Film"

"Ein beeindruckender Film zum Thema Burnout", lautet Meckels Fazit über die Verfilmung ihres Bestsellers." Hier ist nicht einfach meine Geschichte nacherzählt worden. Der Film hat durch das Drehbuch von Laila Stieler seine ganz eigene Sprache und Dynamik gefunden." Dass der Film nicht Miriam Meckels Leben widerspiegelt, stellt auch Anne Wills Managerin gegenüber der "B.Z" da. "Der Film ist ja bekanntermaßen nur nach Motiven des Buchs entstanden (...). Marie Bäumer spielt demzufolge auch nicht Miriam Meckel und Christina Hecke nicht Anne Will." 2007 machten Anne Will und Miriam Meckel ihre Liebe öffentlich.

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