Heute Abend ist es endlich soweit. RTL schickt zwölf Luxusladies in die Wüste. Um 21.15 Uhr fällt der Startschuss für "Wild Girls - Auf High Heels durch Afrika". Auch Model Jordan Carver (27) hat den Schritt gewagt und sich mit der Hitze Namibias und schwierigen Wüsten-Tests herumgeschlagen. Was sie erlebte und warum die Show für sie manchmal eine wahre Zerreißprobe war, verriet sie der Nachrichtenagentur spot on news.

Dank ihrer Yoga-Videos wurde Jordan Carver als Yoga-Jordan bekannt - hier gibt's die DVD für Anfänger

Frau Carver, hatten Sie Angst vor dem, was Sie in "Wild Girls - Auf High Heels durch Afrika" erwarten würde?

Jordan Carver: Ich war aufgeregt, da ich nicht wusste, was mich erwartet. Bis zum letzten Tag, wusste ich nicht mal, dass nur Girls mitmachen. Zudem hatte ich auch ein bisschen Bammel vor den Prüfungen, deshalb habe ich vor der Show wie eine Verrückte Kampfsport gemacht.

Wenn Sie vorher gewusst hätten, was auf Sie zukommt, hätten Sie dann teilgenommen?

Carver: Das ist wirklich sehr schwer zu beantworten, da es so viele schöne, aber auch harte Momente gab.

Sie leben in Kalifornien. Sind Sie sonnenerprobter als die anderen?

Carver: Eigentlich würde ich behaupten ja, aber bei einer Prüfung hatte ich echt zu kämpfen und war kurz vor einem Kreislaufkollaps. Ich hatte einfach zu wenig getrunken und all meine Kräfte für die Prüfung eingesetzt.

Gibt es nicht unheimlich viel Zickenkrieg, wenn so viele Frauen zusammentreffen?

Carver: Total viel Zickenkrieg. Leider blieb auch ich nicht davon verschont und musste mich mit dieser unangenehmen Situation herumschlagen. Die Quittung dafür habe ich auch sofort bekommen. Was passiert, wenn man nicht unterwürfig wird und das sagt, was man denkt, könnt ihr in der Show dann selbst sehen.

Was hat Sie am meisten schockiert?

Carver: Am schlimmsten fand ich, dass man kaum einem der Mädchen trauen konnte. Sogar persönliche Gespräche, die ich mit manchen Mädels hatte, wurden in der nächsten Stresssituation gegen mich verwendet. Damit musste ich erst mal zurechtkommen.

Waren Sie mit Ihrem "Expeditionsführer" Andreas Jancke zufrieden?

Carver: Leider haben wir Andreas nur zu den Prüfungen und bei der Nominierung zu Gesicht bekommen. Schade eigentlich, da er wirklich gut aussieht.

Sie betreiben viel Yoga. Hilft einem so ein Beruhigungssport, in Ausnahmesituationen Ruhe zu bewahren?

Carver: Zumindest hat mir Yoga an einem Tag ganz besonders geholfen. So viel kann ich ja nicht verraten, aber es geht um ganz viel Balance.

Welche Eigenschaften benötigt man in der Wüste zum Überleben?

Carver: Vor allem benötigt man Ausdauer und Willenskraft. Wenn man das nicht mitbringt, hat man schon so gut wie verloren.

Sie als gelernte Kosmetikerin können uns doch sicher sagen, was man für das optimale "Wüsten-Make-up" benötigt?

Carver: Hier galt nur eine Regel "Hauptsache praktisch"! Wir hatten ja bis auf einen kleinen Handspiegel und ein bisschen Makeup, kaum etwas mit. Wir alle haben unser Bestes gegeben, unter diesen Bedingungen gut auszusehen, aber mal Hand aufs Herz, das war so gut wie unmöglich.