Heidi Klum findet dieser Tage kaum Zeit zum Durchatmen. Nach dem Ende ihrer Show "Germany's Next Top Model" und einem kurzen Trip an die Cote d'Azur zu den Filmfestspielen von Cannes ist sie schnell zurück nach Los Angeles geeilt. Hier stellt sie die neue Staffel von "America's Got Talent" vor.

Die "Catwalk Hits" zur diesjährigen Staffel von "Germany's Next Topmodel" erhalten Sie auf dieser Doppel-CD

Also schon der nächste Jurorenjob für die "Modelmama". Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news gibt Klum dennoch zu, dass es ihr nicht immer leicht fällt, andere Menschen zu beurteilen. "Ich versuche immer offen und ehrlich zu sein und allen eine faire Chance zu geben" erklärt sie. Dieser Grundsatz gelte unabhängig davon, wie gut oder wie schlecht die Kandidaten auch seien.

Der Grund für diese Offenheit sei in ihren eigenen Anfängen als Model zu suchen, sagt Klum. "Als ich anfing, habe ich oft genug erlebt, dass die Casting-Leute sich einen Dreck um dich gekümmert haben. Sie haben mich oftmals einfach ignoriert und noch nicht einmal angeschaut" betont Klum, die sehr wohl weiß, "wie schwer es für junge Leute heute sein kann, die versuchen, ins Showbusiness zu kommen".

Klum, die es heute gewohnt ist, als Chefin auszuteilen, gibt auch zu erkennen, dass sie sehr wohl eine sensible Seite hat. Sie sei es nicht gewohnt gewesen, in der Show "America's Got Talent" vom Publikum ob ihrer Entscheidungen ausgebuht zu werden. "Das hat mich schon ziemlich geschockt am Anfang", berichtet Klum. Doch mit der Zeit habe sie sich daran gewöhnt - und glaube nun, dass es als Juror zu ihren Aufgaben zählt, "den Kandidaten nicht nur das Gute, sondern auch das Schlechte mitzuteilen". "Kritik gehört zum Leben nun einmal dazu", sagt Klum spot on news.