"GoT"-Star Thomas Wlaschiha: "Arya darf auf keinen Fall sterben"

Was haben "Game of Thrones" und der "Tatort" gemeinsam? Genau - die Schauspieler Sibel Kekilli und Thomas Wlaschiha. spot on news hat mit Wlaschiha über seine "GoT"-Lieblinge, Kollegin Kekilli und seine Heimat Berlin gesprochen.

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"GoT"-Star Thomas Wlaschiha: "Arya darf auf keinen Fall sterben"
Sarah Brandt (Sibel Kekilli) und Polizist Rausch (Tom Wlaschiha) im "Tatort: Borowski und die Kinder von Gaarden" Foto: NDR/Christine Schroeder

Der "Tatort: Borowski und die Kinder von Gaarden" vereinte am Sonntag mit Sibel Kekilli (34) und Thomas Wlaschiha (41) zwei Stars, die Fantasy-Fans auch aus der Erfolgsserie "Game of Thrones" kennen. Dort geht es für Thomas Wlaschiha als mysteriöser Killer Jaqen H'ghar am 12. April in der fünften Staffel weiter. Der Nachrichtenagentur spot on news hat er ein paar Geheimnisse verraten.

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Herr Wlaschiha, Sie spielen im 'Tatort' an der Seite von Sibel Kekilli, die genau wie Sie auch in der Hit-Serie "Game of Thrones" mitgespielt hat. Gab es irgendwelche Anekdoten über Ihre Erfahrungen am Set?

Thomas Wlaschiha: Ja, wir haben uns viel darüber unterhalten. Beim "Game of Thrones"-Dreh haben wir uns ja nicht vor der Kamera getroffen, weil unsere Charaktere in unterschiedlichen Erzählsträngen vorkommen. Wir haben uns aber einmal kurz getroffen, als ich gerade abreisen wollte und sie ankam. Wir haben beim Dreh jetzt aber endlich ausgiebig Zeit gehabt, unserer Spekulationen und Theorien über den Fortgang der Story auszutauschen.

Sie sind also beide Fans der Serie?

Wlaschiha: Ja klar.

Wer darf Ihrer Meinung nach auf keinen Fall sterben?

Wlaschiha: Aus völligem Eigennutz würde ich sagen Arya. Sie darf auf keinen Fall sterben, weil ihre Geschichte ja sehr eng mit meiner verbunden ist. Es ist aber tatsächlich so, dass niemand von uns weiß, wie es weitergeht. Die Serie ist ja jetzt dort angekommen, wo die Bücher aufhören. Es gibt noch kein weiteres originales Material. Außer den Produzenten weiß niemand, wer stirbt und wer nicht. Das macht die ganze Sache natürlich ausgenommen spannend.

Es gibt auch viele Fieslinge, denen man den Tod eher "gönnen" würde, wer sollte denn sterben?

Wlaschiha: Von mir aus niemand! Die negativen Figuren sind doch meistens die interessanteren! Ich fand zum Beispiel auch Geoffrey toll. Vor allem, wenn man den Schauspieler dahinter kennt. Jack Gleeson ist so ein netter und sensibler Typ. Er hat das absolute Gegenteil von sich selbst gespielt.

Auf was dürfen wir uns in Bezug auf Arya und Jaqen H'ghar Hagar freuen?

Wlaschiha: Dazu kann ich leider noch nichts sagen, sonst bin sicher ich der Nächste, der den Serientod sterben muss.

Sind sie ein Fantasy-Fan?

Wlaschiha: Nicht unbedingt, für mich ist 'Game of Thrones' auch mehr Shakespeare als Fantasy. Es gibt dort ja kaum etwas Übernatürliches. Die Geschichte ist sehr auf alle Facetten des Mensch-Seins runtergebrochen. Dass man Menschen beim Intrigieren zuschauen kann, ist meiner Meinung nach auch der Grund für den Erfolg der Serie.

Ihre neue Serie "Crossing Lines" ist genau wie "GoT" eine internationale Produktion. Was schätzen Sie an Ihrer Heimat Berlin?

Wlaschiha: Im Gegensatz zu anderen Großstädten ist Berlin einfach ein großes Dorf. Es ist sehr international, aber auch entspannt. London ist beispielsweise unheimlich stressig. In Berlin kann ich immer wieder gut Kraft tanken und entspannen.

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