Der Co-Regisseur der TV-Serie "Glee", Ryan Murphy (48), hat im Interview mit dem US-Portal "The Hollywood Reporter" über die Pläne für die Serie nach dem Tod des Darstellers Cory Monteith gesprochen. Er habe mit den Produzenten, aber auch mit "Glee"-Star Lea Michele (26), die zuletzt mit Monteith liiert war, erörtert, wie es mit der Serie und dem Charakter Finn, den der verstorbene Star verkörpert hat, weitergehen soll.

Als Finn Hudson können Sie Cory Monteith hier in "Glee" sehen

Die Macher der Serie seien sich bereits einig, die Rolle des Finn Hudson nicht nachzubesetzen. Es sei nun das Richtige für die Show, Finn sterben zu lassen, ist Murphy überzeugt. In der dritten Episode der fünften Staffel soll Monteith geehrt werden. Mit der Folge wollen die Produzenten auch den Fans der Serie durch die Trauer helfen, heißt es.

Er habe Lea Michele auch versichert, dass es in Ordnung sei, wenn sie nicht mehr in der Serie mitspielen wolle oder das Ende der Serie wünsche, berichtet Murphy. Michele habe dies allerdings abgelehnt.

Zuletzt war bekannt geworden, dass die Dreharbeiten für die Serie erst im August wieder weitergehen sollen. Die Premiere der fünften Staffel wird sich daher verzögern. Am 13. Juli war Monteith tot in einem Hotelzimmer gefunden worden. Er starb an einem tödlichen Mix aus Alkohol und Heroin.