"Extra 3" spottet wieder über Erdogan

Jetzt nicht nachlassen: Die NDR-Satiresendung "Extra 3" hat den türkischen Präsidenten Erdogan nach den diplomatischen Verwicklungen gleich nochmal ins Visier genommen.

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"Extra 3" spottet wieder über Erdogan
Christian Ehring und "Extra 3" wollen Recep Erdogan keine Ruhe lassen Foto: NDR/Matzen

Ärger für den Botschafter in der Türkei, Solidaritätsbekundungen aus ganz Deutschland, sechs Millionen Youtube-Klicks, Rekordquoten: Der Spottsong "Erdowo, Erdowie, Erdogan" über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hatte sich für das Satiremagazin "Extra 3" unlängst so richtig ausgezahlt. Also machen die TV-Spott-Experten vom NDR einfach da weiter, wo sie aufgehört hatten: Am Mittwochabend haben sie Erdogan einfach gleich nochmal veralbert.

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Ausgangspunkt des neuen Clips war die Frage, ob Erdogan eigentlich keine Berater hat, die ihn vor Negativpublicity wie dem gerade überstandenen Satirekritik-Eklat bewahren. Und ein paar simple Wortspiele: "Extra 3" stellte Erdogans (fiktiven) Experten für fulminante Inszenierungen vor, "Chef-Dramatürk" Erkan Alles - der, so die satirische Behauptung, sowohl Fußball-Erfolge Erdogans, als auch Jubelszenen bei Auftritten des Politikers und gezieltes Überbrüllen von Protestierenden inszeniert.

Für Wasserwerfer fehlt das Geld

Dass der Clip wieder einen Skandal auslöst, scheint eher unwahrscheinlich. Den gröbsten Tritt vors präsidentielle Schienbein hatte "Extra 3"-Moderator Christian Ehring ohnehin bereits bei der Ankündigung des Clips ausgeteilt: Man wolle Erdogan ja gerne auch einmal etwas bieten, worüber er lachen könne, sagte Ehring - für den Einsatz von Wasserwerfern gegen Demonstranten fehle dem NDR aber das Geld.

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