In New York sind am Montagabend die Kinder-Emmys vergeben worden. Mit von der Partie war diesmal auch die orangefarbene Maus aus dem WDR-Format "Die Sendung mit der Maus", das inzwischen seit 44 Jahren die kleinen Fernsehzuschauer nicht nur unterhält, sondern ihnen auch die Welt erklärt. Wie es in New York ist, wissen Maus-Erfinder Armin Maiwald und sein Geschöpf nun also auch endlich. Als eine von mehreren Figuren und Moderatoren aus Kinderprogrammen weltweit überreichte der Nager bei den International Emmy Kids Awards einen Preis.

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Dass der Preis hierzulande nicht so bekannt ist wie die Laudatorin selbst, hat einen einfachen Grund, denn das internationale Kinderfernsehen hat erst seit 2013 seinen eigenen Emmy. "Jetzt bei den zweiten 'International Emmy Kids Awards' dabei zu sein, ehrt uns", freut sich die Leiterin der Programmgruppe Kinder und Familie im WDR, Brigitta Mühlenbeck, umso mehr.

Auch dieser Emmy ist ein US-Fernsehpreis. Kennt man die kleine deutsche Maus, die normalerweise nur selten ohne ihren kleinen Freund, den blauen Elefanten, auftritt, dort überhaupt? "Mit den kurzen Zeichentrickspots, dem Mix aus Lach- und Sachgeschichten, als klassisches Magazin-Format, bleiben wir flexibel", erklärt die Senderverantwortliche. Dadurch könne die Sendung auch auf die jeweiligen Sehgewohnheiten in anderen Ländern reagieren. "Gut gelungen ist das in Japan. Dort ist die Marke 'Maus' seit rund zehn Jahren erfolgreich, im Fernsehen und im Merchandising", so Mühlenbeck weiter.

Ob sie mit ihrem Auftritt bei den Kinder-Emmys 2014 neue Freunde auf dem US-Fernsehmarkt gewonnen hat, wird sich zeigen. Den kleinen Zuschauern die neue Welt näher bringen, kann die Maus in den besten Jahren nach diesem US-Trip aber auf jeden Fall.