Zum vierten Mal wurde am Donnerstagabend der Deutsche Radiopreis verliehen. 30 Kandidaten machten sich in zehn Kategorien Hoffnungen auf einen Preis. Moderatorin der Show, die öffentlich-rechtliche und private Radiosender gemeinsam ausrichten, war wie gehabt Barbara Schöneberger. In der Veranstaltungshalle "Schuppen 52" im Hamburger Hafen gab es neben Schönebergers coolen Sprüchen und gerührten Preisträgerreden auch jede Menge Musik auf die Ohren:

Barbara Schöneberger singt auch - schön oder nicht? Hier gibt es die DVD

DJ Paul van Dyk, Rapper Cro, Jamie Cullum und Die Toten Hosen. Letztere bedankten sich bei ihrem Auftritt dann auch gleich für den Sonderpreis des Beirates, den sie verliehen bekamen, weil sie die deutsche Band sind, die derzeit am häufigsten in deutschen Radios gespielt werden.

Die Preisverleihung wurde von 61 öffentlich-rechtlichen und privaten Radiosendern in ganz Deutschland sowie im Internet als Livestream übertragen. Die Aufzeichnung ist zudem zeitversetzt in allen Dritten Fernsehprogrammen der ARD zu sehen. Und auch wenn die meisten Hörer jeweils nur die Radio-Helden aus ihrer Region kennen dürften, seien alle Preisträger der Vollständigkeit halber genannt:

Beste Moderatorin: Wenke Weber von Antenne Niedersachsen, Bester Moderator: Volker Wiebrecht vom RBB, Beste Innovation: SWR3&Das Ding "News for Natives", Beste Morgensendung: Radio Hamburg mit "Die Radio Hamburg Morning-Show", Beste Reportage: Die MDR-Info-Sendung "Typisch Polen", Sonderpreis des Beirates: Hans Peter Stockinger, Beste Comedy: "Ungefragt Nachgefragt - Deutschlands geheimstes Quiz", Beste Nachrichtensendung: Der NDR 2 Kurier, Beste Sendung: "Die jungen Wilden" von Antenne Bayern, Beste Programmaktion: Hitradio FFH mit dem Wolkenkratzer Festival 2013. Der Preis für das beste Interview ging an Emily Kavanaugh und Johannes Sassenroth von You FM - Thema: "Ein Leben mit dem Tod".