ARD erbost über angebliches Scholl-Gehalt: "Vorsätzliche Bösartigkeit"

Einem "kress pro"-Bericht zufolge soll Mehmet Scholl für seine Kommentatoren-Rolle bei der EM rund 1,6 Millionen Euro Gehalt aus Gebührengeldern kassieren. Die ARD weist diese Behauptung als "vorsätzliche Bösartigkeit" zurück.

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ARD erbost über angebliches Scholl-Gehalt: "Vorsätzliche Bösartigkeit"
Matthias Opdenhövel (l.) und Mehmet Scholl kommentieren die EM aus Frankreich. Foto: WDR/Sachs

Die ARD ist sauer. Einem "kress pro"-Bericht zufolge soll Mehmet Scholl (45), der derzeit für das Erste die EM-Spiele in Frankreich kommentiert, gut 50.000 Euro pro Einsatz verdienen. Im EM-Jahr sollen so etwa 1,6 Millionen Euro auf das Konto des Fußballexperten fließen. ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky findet jetzt deutliche Worte. "Es gleicht beinahe schon vorsätzlicher Bösartigkeit, welche Zahlen auch hier im Zusammenhang mit dem Expertenvertrag von Mehmet Scholl geschrieben und vervielfältigt werden", heißt es in einem Statement.

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Generell werde man sich zu vertraglichen Inhalten nicht äußern, aber diese "derzeit im Raum stehenden Summen entsprechen nicht annähernd der Realität und entbehren jedweder Grundlage." Ex-Torwart Oliver Kahn (47), der für das ZDF berichtet, soll laut "kress pro" ein ähnlich hohes Honorar beziehen. Da die Summen aus Gebührengeldern stammen, sei das ein Skandal so der Branchendienst weiter.

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