Würzburg
Kriminalität

Würzburg: Rentnerin (81) fällt fast auf Betrugsmasche rein - Betrüger geben sich als Polizei aus

Im unterfränkischen Würzburg ist eine Seniorin beinahe auf eine fiese Betrugsmasche Krimineller hereingefallen. Eine Freundin bewahrte sie davor, viel Geld zu verlieren. Nun warnt die Polizei Unterfranken vor den Betrügern.
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Im unterfränkischen Würzburg ist eine Seniorin beinahe auf eine fiese Betrugsmasche Krimineller hereingefallen. Eine Freundin bewahrte sie davor, viel Geld zu verlieren. Nun warnt die Polizei Unterfranken vor den Betrügern.  Symbolbild: Britta Pedersen / dpa
Im unterfränkischen Würzburg ist eine Seniorin beinahe auf eine fiese Betrugsmasche Krimineller hereingefallen. Eine Freundin bewahrte sie davor, viel Geld zu verlieren. Nun warnt die Polizei Unterfranken vor den Betrügern. Symbolbild: Britta Pedersen / dpa
Betrüger mit Masche bei Seniorin: Am Montagnachmittag (9. Juli 2018) haben unbekannte Betrüger versucht eine fiese Masche bei einer 81-Jährigen durchzuziehen. Die Kriminellen riefen die Seniorin am Nachmittag an und fragten sie zunächst über ihr vorhandenes Vermögen aus. Anschließend meldeten sich eine Frau und ein Mann im Wechsel bei der Rentnerin und gaben sich als Polizeibeamte aus. Damit wollten sie der Rentnerin weis machen, ein Mitarbeiter ihrer Bank habe es auf ihr Geld abgesehen. Sie solle ihr Geld abheben und in Sicherheit bringen. Die Polizei werde es dann bei ihr Zuhause abholen.


Freundin bemerkt Betrugsmasche

Als die 81-jährige Seniorin bereits auf dem Weg zur Bankfiliale war, traf sie glücklicherweise eine gleichaltrige Freundin, die den Schwindel bemerkte: Ihr war die Betrugsmasche bekannt. Sie nahm ihre Freundin mit zu sich nach Hause und verständigte von dort aus die örtliche Polizei.


Würzburg: Telefone bei Rentnern klingeln reihenweise

In den vergangenen Tagen klingelten bei zahlreichen Senioren die Telefone. Glücklicherweise fiel Niemand auf die Masche herein. Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt nun vor dem sogenannten "Staatsgewaltentrick":

  • Informieren Sie die Polizei über die Notrufnummer 110, sobald ein verdächtiger Anruf eingeht.
  • Vergewissern Sie sich telefonisch bei Ihrer Polizeidienststelle, ob es sich bei dem Anrufer tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt.
  • Die Polizei oder die Staatsanwaltschaft stellen telefonisch niemals Geldforderungen bzw. nehmen dieses von ihnen sicherheitshalber in Verwahrung.
  • Übergeben Sie niemals Geld, Schmuck oder sonstige Wertgegenstände an Unbekannte.
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich sofort an die örtlich zuständige Polizeidienststelle und erstatten Anzeige.

red/tu