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Washington
Kuriose Strafe

Wilderer (29) köpft hunderte Rehe: Nun muss er im Knast regelmäßig "Bambi" schauen

Jahrelang hat ein junger Mann aus dem US-Bundesstaat Missouri Rehen und Hirschen die Köpfe abgeschlagen und anschließend die Kadaver liegen lassen. Ein Gericht verurteilte ihn nun zu einem Jahr Haft, das der 29-Jährige wohl vor dem Fernseher absitzen wird.
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Ein Wilderer aus den USA wurde nun zu einem Jahr Haft verurteilt. In dieser Zeit muss er sich regelmäßig den Disney-Film "Bambi" ansehen. Quelle: DVD Bambi/Disney, dpa
Ein Wilderer aus den USA wurde nun zu einem Jahr Haft verurteilt. In dieser Zeit muss er sich regelmäßig den Disney-Film "Bambi" ansehen. Quelle: DVD Bambi/Disney, dpa

Weil er hunderte von Rehen getötet hatte, wurde ein Wilderer im US-Bundesstaat Missouri nun zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Und das zuständige Gericht hat sich auch Gedanken um das Fernsehprogramm des 29-Jährigen gemacht: Zur Läuterung müsse er sich hinter Gittern regelmäßig einen berühmten Disney-Klassiker aus dem Jahr 1942 ansehen.

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Der Mann aus dem Bezirk Lawrence hatte gemeinsam mit seinem Vater und seinen beiden Brüdern gegen eine "Riesenliste" von Jagdgesetzen verstoßen, wie die Deutsche Presseagentur zu dem Gerichtsurteil vom Montag (17.12.2018) berichtet. Innerhalb der vergangenen drei Jahre habe er hunderte von Rehen und Hirschen erschossen. Danach schnitt er den erlegten Tieren die Köpfe ab und ließ die Kadaver liegen.

Zum Fernsehschauen verurteilt

Nun wurde der 29-Jährige zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Das Besondere an dieser Strafe: Sie sieht auch vor, dass der Wilderer mindestens einmal im Monat den Disney-Film "Bambi" anschauen muss.

 

Hier geht's zum Disney-Klassiker!

In dem Disney-Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1942 geht es um das kleine Reh Bambi, dessen Mutter von Jägern erschossen wurde. Anschließend wird Bambi von seinem Vater großgezogen und von seinen tierischen Freunden Klopfer und Blume durchs Leben begleitet. Randy Doman, Leiter der Naturschutzbehörde in Missouri, zeigte sich beeindruckt von der vom Richter verhängten Zusatzstrafe. Damit wolle der Richter die Taten des Verurteilten in einen größeren Zusammenhang stellen.

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