Garmisch-Partenkirchen
Bergunglück

36-Jähriger stürzt auf beliebter Wanderroute in den Alpen 100 Meter in den Tod

Bei einem Unglück im Wettersteingebirge starb am Sonntag ein 36-jähriger Mann. Der Wanderer stürzte auf der beliebten Route rund 100 Meter in den Tod.
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Ein Bergsteiger wurde gerettet, für den anderen kam jede Hilfe zu spät: Im Wettersteingebirge kam es am Sonntag zu einem tödlichen Unfall. Symbolbild: Hans/pixabay
Ein Bergsteiger wurde gerettet, für den anderen kam jede Hilfe zu spät: Im Wettersteingebirge kam es am Sonntag zu einem tödlichen Unfall. Symbolbild: Hans/pixabay

Ein 36 Jahre alter Mann ist im Wettersteingebirge bei einem Absturz ums Leben gekommen. Der Mann aus Garmisch-Partenkirchen war gemeinsam mit einem 28-Jährigen am Sonntagvormittag unterwegs von der Schachenhütte zum Frauenalpl, teilte die Polizei mit.

Dabei kam der Mann im weglosen Gelände aus bislang ungeklärten Gründen ins Rutschen und stürzte ab, bis er 100 Meter tiefer auf einem Schuttband liegenblieb.

36-Jähriger verunglückt auf beliebter Wanderroute

Sein Begleiter setzte umgehend einen Notruf ab. Arzt und Bergwacht kamen mit dem Rettungshubschrauber, doch kam jede Hilfe für den 36-Jährigen zu spät. Der Tote wurde geborgen und mit einem zweiten Hubschrauber abtransportiert.

Der 28 Jahre alte Begleiter des Verunglückten wurde ebenfalls zu Tal geflogen und von der Bergwacht betreut. Von der Schachenhütte über das Frauenalpl führt ein häufig begangener Weg zur Meilerhütte des Alpenvereins.

Erst vor wenigen Tagen hatte es in den bayerischen Alpen ein anderes Bergunglück gegeben: 100 Schafe starben dort bei einem riesigen Felssturz - der Schäfer hatte damals noch Glück und kam unbeschadet davon.