Cardiff
Tragisches Ende einer Partynacht

Mutter (26) nimmt Baby mit zum Feiern und schläft auf ihm ein - dann ist es tot

In Wales endete eine Partynacht tragisch, nachdem eine 26-jährige Mutter auf ihrem kleinen Sohn einschlief. Das Baby konnte nicht mehr gerettet werden und starb.
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Tragischer Vorfall in Wales: Ein vier Wochen altes Baby überlebte die Partynacht seiner Mutter nicht. Symbolfoto: unsplash.com/Ignacio Campo
Tragischer Vorfall in Wales: Ein vier Wochen altes Baby überlebte die Partynacht seiner Mutter nicht. Symbolfoto: unsplash.com/Ignacio Campo

Ein Vorfall, der aufhorchen lässt: Eine 26-jährige Frau aus Wales hat ihr vier Wochen altes Baby zum Feiern mit in einen Club genommen. Am nächsten Morgen war der Säugling tot. Offenbar schlief die 26-Jährige auf ihrem Kind ein. Wie die "Daily Mail" berichtet, ereignete sich der tragische Fall bereits im März 2017 - das Urteil wurde allerdings erst jetzt gesprochen.

Die junge Mutter ging damals mit ihrem Baby in einem Club in New Quay, im Westen von Wales, feiern. Zeugen sollen Mutter und Baby gemeinsam mit der Schwester der Kindesmutter gesehen haben. Die 26-Jährige fiel wohl auch dadurch auf, dass sie ihr Kind mehrmals in die Luft geworfen haben soll, um es anschließend wieder aufzufangen.

Baby überlebt Partynacht nicht und stirbt

Die 26-Jährige lernte in der Partynacht zwei Männer kennen, die sie später - zusammen mit ihrem Baby - mit zu sich nach Hause nahm. Die Frau lebte zum damaligen Zeitpunkt in einem Wohnwagen. Im stark betrunkenen Zustand soll die 26-Jährige schließlich auf ihrem Kind eingeschlafen sein. Die Schwester der 26-Jährigen versuchte die Frau am nächsten Morgen aufzuwecken und stellte fest, dass das vier Wochen alte Baby leblos war. Blut lief dem Kind aus der Nase - der Mund war ebenfalls voller Blut. Jede Hilfe kam zu spät. Der Junge starb im Krankenhaus. Die 26-Jährige war so betrunken, dass sie die Weckversuche ihrer Schwester zunächst nicht bemerkte.

Das Gericht verurteilte die 26-Jährige zu zwei Jahren und vier Monaten Freiheitsstrafe. Offenbar leidet die junge Frau seit dem tragischen Vorfall an Depressionen und Schuldgefühlen, wie die "Daily Mail" weiter berichtet. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Herzinfarkt des Kindes aus, welchen das Baby aufgrund des Gewichts der Mutter erlitten haben soll. Einen medizinischen Beleg für diese These gibt es noch nicht.

In München sorgte vor kurzem ein weiterer tragischer Vorfall für Aufsehen. Eine 27-jährige Mutter hat ihr Baby heimlich auf die Welt gebracht - und weil sie kein zweites Kind wollte, hat sie die Nabelschnur durchgebissen und den Säugling zum Sterben in eine Hecke gelegt.