München
Wohnungskontrolle

Verwahrlost und krank: 60 Schlangen bei Wohnungsdurchsuchung beschlagnahmt

Das Veterinäramt hat im Zuge einer Wohnungskontrolle 60 verwahrloste Schlangen gerettet. Darunter waren 51 Riesenschlangen, die mit einem ansteckenden Virus infiziert sind.
Artikel drucken Artikel einbetten
Bei einer Wohnungsdurchsuchung hat das Veterinäramt im Kreis München 60 verwahrloste Schlangen beschlagnahmt. Foto: Auffangstation für Reptilien, München e.V.
Bei einer Wohnungsdurchsuchung hat das Veterinäramt im Kreis München 60 verwahrloste Schlangen beschlagnahmt. Foto: Auffangstation für Reptilien, München e.V.
+2 Bilder

Das Veterinäramt hat bei einer unangemeldeten Kontrolle 60 verwahrloste Schlangen in einer Wohnung im Kreis München gefunden. Wie die Auffangstation für Reptilien am Montag mitteilte, wurden die 51 Riesenschlangen und 9 Nattern auf viel zu engem Raum und unter untragbaren hygienischen Zuständen gehalten.

Die Tiere seien zudem mit einem ansteckenden Virus und blutsaugenden Milben infiziert. Die Schlangen wurden am Mittwoch befreit und medizinisch behandelt. Die Reptilienauffangstation ging davon aus, dass der 20-jährige Tierhalter versucht hatte, eine Schlangenzucht aufzubauen.

Lesen Sie auch: Ein Tier, zwei Köpfe: Extrem seltene Schlange entdeckt

Verwandte Artikel