• Die 15 Jahre alte Rebecca aus Berlin wird seit über sieben Monaten vermisst.
  • Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus.
  • Der 27 Jahre alte Schwager Rebeccas saß als Hauptverdächtiger in Untersuchungshaft.
  • Gestern wurde die Suche nach dem Mädchen wieder aufgenommen.

 

Update 04. September 2019: Suche nach Rebecca wieder aufgenommen

Die Berliner Polizei hat am Mittwoch die Suche nach der seit sechseinhalb Monaten verschwundenen Rebecca fortgesetzt. Die Beamten durchkämmten laut Polizei dieselbe Stelle wie am Tag zuvor – ein Waldstück bei dem kleinen Ort Kummersdorf nahe Storkow.

„Etwa 60 Einsatzkräfte und auch Hunde sind vor Ort“, berichtete ein Sprecher am Morgen. Weitere Details wollte er nicht nennen. „Das sind alles laufende Ermittlungen.“ Ob es konkrete Hinweise aus der Ermittlungsarbeit oder einen neuen Anlass für die Wiederaufnahme der Suche gab, ließ er offen. Unklar ist auch, ob am Dienstag Spuren gefunden wurden.


Nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft sollte zunächst nur bis Mittwoch gesucht werden. „Sofern nicht neue Anhaltspunkte auftauchen, natürlich“, sagte ein Sprecher. Den Angaben zufolge war die neue Suche am Dienstag durch einen der Hinweise initiiert worden, die bei der Mordkommission nach dem Verschwinden der 15-Jährigen eingegangen waren – nicht durch einen aktuellen Anlass. 


Die Schülerin aus Berlin war am 18. Februar verschwunden. Die Gegend südöstlich der Hauptstadt war schon im Frühjahr im Fokus der Polizei, weil der verdächtige Schwager von Rebecca auf der dort verlaufenden Autobahn 12 Richtung Frankfurt (Oder) am Tag ihres Verschwindens und am Abend danach unterwegs gewesen sein soll.

Polizei geht davon aus, dass Rebecca getötet wurden - mehr als 2300 Hinweise


Polizei und Staatsanwaltschaft nehmen an, dass Rebecca getötet wurde. Mehr als 2300 Hinweise gingen bei der Mordkommission ein. Die Polizei hatte viele Wochen lang Wälder und Seen abgesucht. Eingesetzt wurden spezielle Suchhunde, Boote und Taucher sowie Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW). 
Erst Anfang August hatte eine Sprecherin der Berliner Staatsanwaltschaft gesagt, es gebe leider nichts Neues. Die Ermittlungen würden aber natürlich weiterlaufen. Zuvor hatte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft betont: „Es ist kein Cold Case, im Gegenteil“. Als Cold Case (wörtlich: kalter Fall) werden Fälle bezeichnet, die vorerst zu den Akten gelegt werden. 


Die Schülerin war zuletzt im Haus ihrer ältesten Schwester und ihres Schwagers. Die Polizei nimmt an, dass sie das Haus nicht lebend verließ. Der Verdacht fiel auf Rebeccas Schwager. Er war in Untersuchungshaft, kam aber wenig später mangels Beweisen wieder frei. Rebeccas Familie beteuerte seine Unschuld.

Update 26.03.2019: Polizei löscht Bilder von Rebeccas Schwager

Die Polizei hat Bilder von Rebeccas Schwager (27) gelöscht: Das gaben die Behörden am Montag (25. März 2019) in Berlin bekannt. Demnach wurde auch das Foto seines Autos gelöscht. Als Grund gibt die Polizei an, dass "keine weiteren Erfolgsaussichten" durch die Öffentlichkeitsfahndung bestehen. Der 27-jährige Schwager ist derzeit auf freiem Fuß, nachdem er wochenlang in Untersuchungshaft saß.

Update vom 20.03.2019: Polizeitaucher suchen unter Wasser nach vermisster Rebecca (15)

Die Berliner Polizei hat bei ihrer Suche nach der vermissten 15-jährigen Rebecca erstmals Taucher eingesetzt. Am Mittwoch seien die Kräfte einer technischen Einsatzeinheit von Booten aus im Wolziger See in Brandenburg getaucht, sagte eine Polizeisprecherin. Weitere Angaben zu geplanten Tauchgängen und deren Hintergrund machte die Behörde zunächst nicht. Rebecca verschwand vor mehr als vier Wochen, am 18. Februar, in Berlin. Eine Mordkommission hat ihren 27 Jahre alten Schwager unter Tatverdacht.

Ein Fotograf berichtete, der Einsatz der Polizeitaucher habe sich am Vormittag im nordöstlichen Bereich des Wolziger Sees abgespielt, wo der Storkower Kanal in das Gewässer mündet. Zwei Boote waren demnach zu sehen. Die Einsatzkräfte nahmen auch eine gelbe Trage mit an Bord.

Mit Booten und speziellen Hunden waren Einsatzkräfte bereits an den beiden Tagen zuvor auf dem Gewässer 50 Kilometer südöstlich der Hauptstadt unterwegs gewesen. Diese Tiere können vom Boot aus Geruchsstoffe wittern, die mit Verwesungsgasen von Leichen im Wasser aufsteigen. Nicht äußern wollte sich die Sprecherin zu der Frage, ob die Taucher möglicherweise einer konkreten, von den Hunden gewitterten Spur folgen.

Update vom 19.03.2019: Erneut erfolglose Suche nach Rebecca (15) auf Brandenburger See

Der zweite Tag der Suche nach der vermissten Jugendlichen Rebecca auf einem See in Brandenburg ist erfolglos geendet. Leider sei am Dienstag nichts gefunden worden, sagte eine Sprecherin nach dem Ende der Suchaktionen auf dem See sowie an einer Autobahn. Nun müsse die Mordkommission wieder beraten, wie es weitergehe. Informationen dazu gebe es am Mittwochmorgen.

Polizisten aus Nordrhein-Westfalen hatten mit einem Leichenspürhund auf einem Boot auf dem Wolziger See nach der Leiche der Schülerin gesucht. Diese Hunde können Geruchsstoffe wittern, die mit Verwesungsgasen von Leichen im Wasser aufsteigen. Ähnlich war schon am Montag auf dem See 50 Kilometer südöstlich von Berlin gesucht worden.

Gleichzeitig waren erneut Hundeführer mit sogenannten Mantrailern, speziell ausgebildeten Suchhunden, auf der Autobahn 12 zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) unterwegs. Dort war das Auto des verdächtigen Schwagers von Rebecca am Morgen von deren Verschwinden sowie am Folgeabend erfasst worden.

Mittlerweile liegen der Polizei 1700 Hinweise vor. Einigen davon ging die Polizei bereits in der vergangenen Woche in Waldstücken in dem Teil Brandenburgs nach. Trotz verschiedener Suchhunde und modernster Technik wurde nichts gefunden.

Update vom 18.03.2019: Suche auf Brandenburger See nach Rebecca (15)

Mit Leichenspürhunden hat die Berliner Polizei auf einem See in Brandenburg die Suche nach der vermissten Rebecca fortgesetzt. Fahnder der Mordkommission und Hundeführer mit zwei Tieren waren am Montag mit einem Boot auf dem Wolziger See südöstlich von Berlin unterwegs, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die Unterstützung für die Berliner Kriminalpolizei kam offensichtlich aus Nordrhein-Westfalen, wie Aufschriften auf dem Boot zeigten. Es gibt speziell trainierte Hunde, die Leichen in Gewässern aufspüren können. Die 15-jährige Rebecca ist vor einem Monat in Berlin verschwunden.

Auf Fotos vom Montag war ein kleines Boot mit Polizisten und einem Hund auf einem Kanal zum See und auf dem See selbst zu sehen. Taucher wurden laut Polizei nicht eingesetzt. Am Nachmittag wurde der Einsatz ohne Ergebnis beendet. Wie es weitergehe, stehe noch nicht fest, sagte eine Sprecherin. Rebecca verschwand am 18. Februar. Die Mordkommission geht von einem Tötungsdelikt aus. Der Schwager der Jugendlichen sitzt als Hauptverdächtiger in Untersuchungshaft.

In den vergangenen Wochen hatte die Polizei bereits in zwei Waldstücken in der Nähe des Wolziger Sees mit Hunden und moderner Technik gesucht. Hinweise von Zeugen, die möglicherweise das Auto des Schwagers gesehen haben wollen, sollen dorthin geführt haben.

Wenige Kilometer nördlich verläuft die Autobahn 12 Berlin-Frankfurt (Oder). Dort war das Auto des Schwagers von Rebecca am Morgen ihres Verschwindens sowie am Folgeabend erfasst worden. Am vergangenen Wochenende setzte die Polizei spezielle Suchhunde, sogenannte Mantrailer, entlang der Autobahn und an den Ausfahrten ein.

Eine langjährige Ausbilderin und Trainerin für diese Hunde hält das Vorgehen allerdings nicht für erfolgversprechend. "Die Suche entlang der Autobahn sehe ich sehr, sehr kritisch", sagte Karina Kalks. Sie und ihre Kollegen würden Hunde testen. "Jemanden zu Fuß wegzuschicken oder mit dem Fahrrad, funktioniert sehr zuverlässig, allerdings nicht hundertprozentig. Einer Person zu sagen, fahr mit dem Auto weg und wir finden dich, hat bei uns noch nie funktioniert, wirklich noch nie. Und ich behaupte mal: Meine Hunde sind nicht die dümmsten." Die Suche nach einer Leiche in einem See sei hingegen mit trainierten Hunden gut möglich. Tiere könnten Geruchspartikel in aufsteigenden Verwesungsgasen riechen. "Das funktioniert sehr, sehr zuverlässig."

Update vom 18.03.2019: Rebecca nun seit einem Monat vermisst

Ihr Verschwinden liegt nun auf den Tag genau vier Wochen zurück - und das Schicksal der 15-jährigen Schülerin Rebecca gibt der Berliner Polizei immer noch Rätsel auf. Ermittler einer Mordkommission arbeiten rund 1500 Hinweise ab, die bislang aus der Bevölkerung eingingen, wie ein Polizeisprecher sagte.

Die Polizei hat bereits mehrfach Wälder in Brandenburg durchkämmt und mit Spezialgerät untersucht - ohne Erfolg. Ob eine Suchaktion mit Spürhunden zu Wochenbeginn fortgesetzt wird, war zunächst offen. Am Samstagabend war der Einsatz an der Autobahn 12 in Brandenburg vorerst eingestellt worden. Womöglich nahmen die Hunde aber eine Spur auf einer Landstraße Richtung Scharmützelsee auf, wie die Polizei mitteilte.

Die Ermittler versuchten mit den Hunden offenbar zu klären, wohin der tatverdächtige Schwager Rebeccas am Morgen ihres Verschwindens sowie am darauffolgenden Abend fuhr. Das Auto der Familie war zu den Zeiten auf der Autobahn 12 registriert worden. Dies hatte den Verdacht gegen den 27-jährigen Deutschen erhärtet.

Vermisste Rebecca: Eine Riesenaufgabe für die Ermittler

Der Profiler und frühere Bremer Mordermittler Axel Petermann sieht die Polizei im Fall der vermissten Rebecca aus Berlin weiter vor einer überaus schwierigen Aufgabe. "So vielen Hinweisen nachzugehen, ist natürlich eine Riesenarbeit. Besonders für diejenigen, die sich beim Überprüfen der Spuren im wahrsten Sinne die Hacken ablaufen", sagte Petermann der Deutschen Presse-Agentur. "Jede einzelne Spur sollte überprüft werden. Mit jedem Hinweisgeber sollte Kontakt aufgenommen werden, möglichst persönlich und nicht nur am Telefon. Man muss alles schriftlich festhalten, es gibt Spurenakten und Vergleiche mit anderen Hinweisgebern." Bisher erhielt die Polizei 1500 Hinweise zu dem am 18. Februar verschwundenen 15-jährigen Mädchen.

Petermann (66), der selber einmal eine Mordkommission leitete und heute als Autor und "Tatort"-Berater arbeitet, betonte: "Das ist nur zu schaffen mit sehr viel Personal. Wenn da nur eine Mordkommission dran ist mit etwa zehn Leuten, ist das schwierig. Das wird lange dauern, bis man alle Hinweise abgearbeitet hat."

Die bisherigen Ergebnisse und Indizien der Ermittlungen seien von außen schwer zu beurteilen, sagte Petermann. "Aber sicher brauchen die Ermittler noch mehr. Letztlich muss man beweisen können, was angenommen wird: dass Rebecca im Haus ihrer Schwester von ihrem Schwager getötet wurde. Das könnte über Spuren möglich sein, die beweisen, wie sie getötet wurde oder durch Zeugenaussagen oder ein Geständnis. Auch der Fundort eines Toten sagt viel darüber aus, was mit diesem Menschen geschehen ist und weshalb der Täter diesen Ort aussuchte."

Eine Leiche könne auch nach langer Zeit noch gefunden werden. "Es kommt ja immer wieder vor, dass getötete Menschen gut versteckt wurden, dass jemand sie vergraben hat", sagte er. "Sehen Sie sich den Fall Peggy an, die nach 15 Jahren im Jahr 2016 zufällig in einem Wald gefunden wurde." So könne es auch noch in Jahren sein, dass Rebeccas Schicksal geklärt wird. "Wie weit dann noch Spuren verwertbar sind, hängt vom Zeitpunkt des Auffindens ab. Aber auch, wie der Vermisste bekleidet war und in welcher Umgebung die Leiche lag und in welchem Zustand sie ist", betonte Petermann. Rechtsmediziner, Kriminaltechniker und DNA-Experten könnten manchmal noch erstaunlich gute Ergebnisse erzielen.

Update vom 16.03.2019: Rebecca immer noch nicht gefunden

Im Fall der vermissten Rebecca hat die Berliner Polizei ihren Einsatz mit Suchhunden in Brandenburg vorerst ohne Fund beendet. Die Einsatzkräfte seien ausgehend von der Anschlussstelle Fürstenwalde-West der Autobahn 12 einer Spur gefolgt und in südlicher Richtung bis zu einer Landstraße in Richtung Scharmützelsee gekommen, sagte eine Polizeisprecherin. Vermutlich werde die Suche dort kommende Woche fortgesetzt. Für Sonntag war demnach zunächst nichts geplant. Die Hunde bräuchten Erholung, hieß es.

Ermittler der Mordkommission hatten sich vorgenommen, die Hunde an Anschlussstellen der A12 in Richtung Frankfurt (Oder) und Polen nach Spuren suchen zu lassen. Auf der Strecke war das Auto des tatverdächtigen Schwagers am Morgen von Rebeccas Verschwinden und am Folgeabend erfasst worden. Die Jugendliche wird seit rund einem Monat vermisst, die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus. Ihr Schwager, ein 27-jähriger Deutscher, ist in Untersuchungshaft.

Update vom 15.03.2019: Keine neuen Hinweise auf verschwundene Rebecca

Die Berliner Polizei hat ihre Suche nach der verschwundenen Schülerin Rebecca fortgesetzt. Am Donnerstag habe es bis zum Nachmittag keine neuen Hinweise zum Verbleib der 15-Jährigen gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Inzwischen gingen mehr als 1400 Informationen aus der Bevölkerung ein. Zwei Beamten sollten am Donnerstag mit einem Spezialhund einen bestimmten Bereich kontrollieren. Wo genau sich dieses Gebiet befand, wollte die Polizei aus "ermittlungstaktischen Gründen" nicht mitteilen.

Zuletzt hatte die Polizei am Mittwoch in einem Brandenburger Wald versucht, etwas zu finden. Ermittler der Mordkommission, Kriminaltechniker sowie 14 Kräfte des Technischen Hilfswerks waren bei dem Ort Rieplos 50 Kilometer südöstlich von Berlin im Einsatz. Vor Einbruch der Dunkelheit wurde die Suche eingestellt.

Ob die Anwältin des verdächtigen 27-Jährigen Haftbeschwerde eingelegt hat, blieb bislang unklar. Bei der Staatsanwaltschaft war eine solche Beschwerde am Donnerstag nicht bekannt. Damit soll die Entlassung aus der U-Haft erreicht werden. Gerichtlich muss dann überprüft werden, ob ein Amtsrichter zu Recht die U-Haft angeordnet hatte.

Update 13.03.2019: Mutter von Rebecca spricht über ominöse Internetbekanntschaft

Mehr als drei Wochen nach dem Verschwinden von Rebecca hat die Mutter über eine Internetbekanntschaft ihrer Tochter gesprochen. "Es gab da wohl tatsächlich jemanden. Einen Max oder Maxi", sagte die Frau nach einem Bericht der Zeitschrift "Bunte" (Online-Ausgabe) vom Mittwoch auf die Frage, ob die Jugendliche vielleicht einen Mann im Internet kennengelernt habe und dies für sich behalten wollte.

Die Polizei verdächtigt den Schwager des Mädchens eines Tötungsdelikts, er sitzt weiter in Untersuchungshaft. Familienmitglieder von Rebecca hatten indes mehrfach in Interviews bekräftigt, sie hielten den 27-Jährigen für unschuldig.

Im "Bunte"-Interview sagte die Mutter jetzt, Rebecca habe ihr im Januar von dem Internet-Kontakt erzählt. "Als sie montags nicht nach Hause kam und die Polizei sagte, aus Jessicas (Rebeccas Schwester) Haus sei eine Decke verschwunden, war mein erster Gedanke: Vielleicht hat sie diesen Jungen getroffen und die Decke mitgenommen, um sich draufzusetzen."

Ob die Mutter auch der Polizei von ihrem Verdacht berichtete, ist unklar. Man werde Einzelheiten, die die Angehörigen in Medien äußern, nicht kommentieren, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch auf Anfrage.

Zuletzt war Rebecca in der Wohnung ihrer Schwester und ihres Schwagers. Die Polizei geht davon aus, dass sie das Haus am 18. Februar nicht verlassen hat und dort getötet wurde. Öffentlich begründeten Ermittler dies etwa mit einer Analyse der Router-Daten und Rebeccas Telefonverhalten. 

Update 11.03.2019: Rebecca schon 3 Wochen verschwunden

Drei Wochen nach ihrem Verschwinden fehlt von der Berliner Schülerin Rebecca (15) weiter jede Spur. Die Ermittler konzentrierten sich jetzt darauf, die Hinweise aus der Bevölkerung weiter auszuwerten, sagte eine Polizeisprecherin am Montag auf Anfrage. "Das wird noch viel Zeit kosten." Bislang gingen demnach mehr als 1200 Hinweise ein. Von weiteren geplanten Suchaktionen sei derzeit nichts bekannt.

Von Donnerstag bis Samstag hatten Großaufgebote der Polizei mit Leichenspürhunden eine Waldgebiet in Brandenburg durchsucht - ohne Erfolg. Die Suche ging auf einen Hinweis auf das himbeerrote Auto des tatverdächtigen Schwagers zurück. Der 27-Jährige, der seit einer Woche in Untersuchungshaft ist, soll nach dem Verschwinden der Jugendlichen am 18. Februar zwei Fahrten nach Brandenburg unternommen haben, die über ein Kennzeichenerfassungssystem bekannt wurden. 

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass Rebecca getötet wurde. Sie hielt sich zuletzt in dem Haus auf, in dem eine ihrer Schwestern mit Mann und Kind lebt. Am Morgen des 18. Februar erschien sie aber nicht zum Unterricht. Die Ermittler nehmen an, dass sich der Schwager zuletzt allein mit Rebecca im Haus aufhielt und dass sie das Haus nicht lebend verließ. Der Verdächtige schweigt zu den Vorwürfen.

Update 09.03.2019: Polizei durchkämmt Wald südöstlich von Berlin

Die Suche im Fall der verschwundenen 15-jährigen Rebecca aus Berlin geht auch am Samstag weiter. Die Suche werde in einem weitläufigen Waldgebiet südöstlich von Berlin fortgesetzt, frühestens am späten Vormittag, sagte eine Polizeisprecherin am Samstagmorgen der Deutschen Presse-Agentur. Es sollten wieder Spürhunde zum Einsatz kommen. Bereits am Donnerstag und Freitag hatten Polizisten einen Wald bei Kummersdorf, einem Ort in Brandenburg, bisher ohne Erfolg durchkämmt.

Rebecca war am 18. Februar in den frühen Morgenstunden aus dem Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers in Berlin verschwunden. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass sie getötet wurde. Hunderte Hinweise gingen seitdem bei der Polizei ein, viele davon nach der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" vom Mittwochabend.

Darunter waren auch mindestens einer oder mehrere auf den Wald zwischen den kleinen Orten Kummersdorf und Wolzig in der Umgebung von Storkow. Möglicherweise sah dort jemand das rote Auto des Schwagers von Rebecca. Das Auto war am Vormittag des 18. Februar und am Abend des 19. Februar auf der nahe gelegenen A12 von einem automatischen Erfassungssystem registriert worden. Die Kameras hängen an einer Brücke über der Autobahn direkt an der Ausfahrt Storkow.

Die 15-jährige Rebecca R. aus Berlin-Britz wird seit Montag (18. Februar 2019) vermisst. Dass sie einem Verbrechen zum Opfer fiel, wird immer wahrscheinlicher - die Polizei nahm am Donnerstag (28. Februar) einen Verdächtigen fest. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um Rebeccas Schwager, Florian R. (27). Er wurde bereits am Freitag wieder entlassen - und die Suche nach Rebecca geht weiter. Am Montagabend wurde der Schwager erneut, aber diesmal mit gültigem Haftbefehl, festgenommen. Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass Rebecca nicht mehr lebendig gefunden wird. Trotzdem geht die Suche weiter. Die Polizei will die Leiche finden, um bei den Ermittlungen gegen den verdächtigen Schwager des Mädchens weiterzukommen.

 

Update am 08.03.2019: Weitere Suchaktion nach Rebecca (15) am Freitag

Die Suche im Fall der verschwundenen 15-jährigen Rebecca aus Berlin geht weiter. Am späten Vormittag begann der erneute Einsatz in einem Waldgebiet bei Kummersdorf in Brandenburg, 50 Kilometer südöstlich von Berlin. "Wo man gestern wegen der Dunkelheit aufhören musste, setzt man heute wieder ein", sagte eine Sprecherin der Polizei.

Erneut hat die Mordkommission eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei zur Unterstützung angefordert. Mit Stöcken und Schaufeln waren die Polizisten bei der Suche am Donnerstag durch den Wald gelaufen. Ob auch erneut Leichenspürhunde und ein Hubschrauber eingesetzt werden, stand zunächst nicht fest. Voraussichtlich bis zum Abend sollte gesucht werden. "So lange es die Sicht- und Wetterverhältnisse zulassen, wird man die Suche fortsetzen."

Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass Rebecca getötet wurde. Sie will die Leiche finden, um bei den Ermittlungen gegen den verdächtigen Schwager des Mädchens weiterzukommen.

Nach der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" am Mittwochabend waren mehr als 300 neue Hinweise bei der Mordkommission eingegangen. Darunter war auch mindestens ein Hinweis auf den Wald zwischen den kleinen Orten Kummersdorf und Wolzig. Möglicherweise hat dort jemand den roten Kleinwagen des Schwagers von Rebecca am Tag des Verschwindens, dem 18. Februar, oder am Tag danach gesehen.

Das Auto war am Vormittag des 18. Februar und am Abend des 19. Februar auf der nahe gelegenen Autobahn A 12 von Berlin Richtung Frankfurt (Oder) von einem automatischen Erfassungssystem registriert worden. Nach Angaben der Kriminalpolizei ist der Schwager der einzige, der zu den Zeiten mit dem Auto gefahren sein kann. Er sitzt als Verdächtiger in Untersuchungshaft.

Update am 07.03.2019: Suche nach Rebecca in Brandenburg

Auf der Suche nach der seit gut zwei Wochen verschwundenen 15-jährigen Rebecca aus Berlin hat die Polizei eine großangelegte Suchaktion in Brandenburg eingeleitet. Dabei würden eine Hundertschaft Polizisten und ein Hubschrauber in der Umgebung des Ortes Storkow 50 Kilometer südöstlich von Berlin eingesetzt, teilte die Polizei über Twitter mit. "Wir gehen dort einem Hinweis nach", sagte ein Sprecher.

Die Suche soll sich nach Angaben der Brandenburger Polizei auf den Ortsteil Kummersdorf konzentrieren. Es gehe um ein Gebiet an der Hauptstraße Richtung Görsdorf. Die Märkische Allgemeine Zeitung berichtete, die Polizisten würden einen Wald nahe dem Ortsteil Wolzig, der an Kummersdorf grenzt, durchkämmen. Mehrere Medien hatten über die Suche berichtet.

Update am 06.03.2019: Polizei veröffentlicht Fotos von Verdächtigem, Auto und Decke

Um weitere Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten, hat die Polizei nun Fotos vom Verdächtigen, seinem Auto und der Decke veröffentlicht.

Das vom Tatverdächtigen genutzte Fahrzeug, ein himbeerroter Renault Twingo mit Berliner Kennzeichen, wurde am Tag des Verschwindens Rebeccas von einer Verkehrsüberwachungsanlage auf der Bundesautobahn 12 zwischen Berlin und Frankfurt/Oder, am Montag, den 18. Februar 2019, um 10.47 Uhr und am darauf folgenden Tag, Dienstag, den 19. Februar 2019, um 22.39 Uhr, festgestellt. Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte zu diesen Zeiten allein der 27-jährige Schwager Zugriff auf diesen Pkw.

In diesem Zusammenhang haben die Ermittler der 3. Mordkommission mit Veröffentlichung von Fotos des Autos, der fehlenden Fleecedecke und des Tatverdächtigen die folgenden Fragen und bitten die Bevölkerung um Mithilfe:

 

  • Wer hat das Auto des Tatverdächtigen am Vormittag des 18. Februar 2019 und/oder in den Nachtstunden vom 19. zum 20. Februar gesehen?
  • Wer kann Angaben zu Aufenthaltsorten des Tatverdächtigen zu diesen Zeiten machen?
  • Wer kennt den Tatverdächtigen und kann Bezugspunkte von ihm benennen, die zwischen Berlin und Frankfurt/Oder liegen?
  • Wer kann Angaben zum Verbleib der abgebildeten Fleecedecke (Größe ca. 150 × 200 cm) machen, die seit der Tat aus dem Haushalt des Tatverdächtigen fehlt?

 

Update am 05.03.2019: Haare von Rebecca offenbar in Kofferraum gefunden

Im Fall der verschwundenen Rebecca aus Berlin sollen sich nach einem Zeitungsbericht die Vorwürfe gegen den erneut festgenommenen Schwager der 15-Jährigen verdichten. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung aus Kreisen von Polizei oder Staatsanwaltschaft sollen im Kofferraum des Autos der Familie Haare von Rebecca und Faserspuren der Decke gefunden worden sein, die mit dem Mädchen verschwand.

Außerdem soll es Chat-Nachrichten von dem 27 Jahre alten Schwager geben, die nicht mit den von ihm gemachten Angaben übereinstimmen. Sie sollen geschrieben und empfangen worden sein, als er nach seinen Angaben angeblich schon schlief. Der Mann von Rebeccas Schwester soll ausgesagt haben, dass er am Morgen des 18. Februar um 5.45 Uhr nach einer Feier nach Hause gekommen sei. In der Nacht oder an dem frühen Morgen verschwand Rebecca aus dem Haus der Schwester und ihres Mannes.

Die Polizei wollte sich zu dem Bericht mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht äußern.

Update am 05.03.2019: 348 Hinweise zum Fall der vermissten Rebecca

Nach der erneuten Festnahme des Schwagers der vermissten Rebecca aus Berlin geht die Polizei weiterhin zahlreichen Spuren nach. 348 Hinweise waren bis Dienstagmorgen eingegangen, wie eine Sprecherin mitteilte.

Der am Montagabend zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage festgenommene Schwager der 15-Jährigen sollte am Vormittag einem Haftrichter vorgeführt werden. Gegen den 27 Jahre alten Beschuldigten gebe es einen gültigen Haftbefehl wegen dringenden Tatverdachts des Totschlags, teilte ein Polizeisprecher mit.

Update am 04.03.2019, um 19.12 Uhr: Haftbefehl im Fall Rebecca - Polizei nimmt Schwager erneut fest

Im Fall der vermissten Rebecca hat die Berliner Polizei den verdächtigen Schwager der 15-Jährigen erneut festgenommen. Es gebe einen gültigen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags gegen den Beschuldigten, teilte ein Polizeisprecher am Montagabend mit. Auf Grundlage des Haftbefehls nahmen Ermittler der Mordkommission den 27-Jährigen in den frühen Abendstunden in Berlin fest. Er kam zunächst in Polizeigewahrsam. Ein Richter soll den Haftbefehl am Dienstagvormittag verkünden.

Die Ermittler werden nun darauf dringen, den Verdächtigen dazu zu bewegen, Angaben zum Verbleib von Rebecca zu machen, wie ein Polizeisprecher am Abend sagte. Welche Hinweise genau den Mann verdächtig machten, sagten die Ermittler aus taktischen Gründen nicht. Ob es eine neue Suchaktion gebe, war nicht bekannt.

Der 27 Jahre alte Deutsche war bereits in der vergangenen Woche in den Fokus der Ermittler gerückt und schon einmal festgenommen worden. Ein Ermittlungsrichter hatte aber zunächst keinen Haftbefehl erlassen, sodass der Mann wieder auf freien Fuß kam. Die Ermittler hatten nicht aufzuklärende Widersprüche zwischen seinen Angaben und Ermittlungsergebnissen gesehen.

Nachdem die Staatsanwaltschaft Berlin Beschwerde gegen die Freilassung eingelegt hatte, erließ ein anderer Ermittlungsrichter einen Haftbefehl, wie die Polizei weiter mitteilte. "Wir waren mit der ersten Entscheidung nicht zufrieden", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Abend. Ob dem neuen Richter weitere Beweise vorgelegt wurden, blieb unklar.

Die Spurensicherung des Landeskriminalamtes hatte das Haus der Schwester und ihres Mannes im südlichen Berliner Stadtteil Britz am Freitag durchsucht. Die Auswertung könne Tage dauern, hieß es. Es war auch nicht die erste Durchsuchung der Räume.

Rebecca hatte vor zwei Wochen bei der Schwester übernachtet. Am Morgen des 18. Februar war sie nicht mehr da und tauchte nicht in der Schule auf. Mit ihr soll auch eine Decke aus dem Haus verschwunden sein. Kurz darauf wurde ihr Handy dauerhaft abgeschaltet. Nach einigen Tagen übernahm eine Mordkommission die Ermittlungen.

Bis heute fehlt von dem Mädchen jede Spur, wie es heißt. Trotz intensiver Suche wurde sie weder lebend gefunden noch wurde ihre Leiche entdeckt. Wie das Mädchen spurlos verschwinden oder ihre Leiche beseitigt werden konnte, stellt die Polizei und auch die Öffentlichkeit vor ein Rätsel.

Suchhunde der Polizei, die Auswertung von Handydaten, Fahndung mit Fotos und Aufrufe der Familie im Internet - nichts brachte bisher weiterführende Hinweise. Bis Montagvormittag gingen 180 Hinweise bei der Polizei ein, wie eine Sprecherin sagte.

Update 04.03.19, um 15.00 Uhr: Staatsanwaltschaft will Haftbefehl gegen Rebeccas Schwager durchsetzen

Im Fall der vermissten Rebecca aus Berlin will die Staatsanwaltschaft doch noch einen Haftbefehl gegen den Schwager des Mädchens durchsetzen. Ein Richter hatte es am Freitag abgelehnt, den Schwager als Verdächtigen in Untersuchungshaft zu nehmen. Dagegen will die Staatsanwaltschaft nun Beschwerde einlegen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Ermittlerkreisen erfuhr.

Die Polizei hatte den Mann am Donnerstag festgenommen und musste ihn am Freitag wieder freilassen, weil die vorgelegten Beweise dem Richter nicht für einen Haftbefehl und die Untersuchungshaft ausreichten. Die Staatsanwaltschaft wollte sich dazu nicht äußern. Der "Berliner Kurier" hatte zuerst darüber berichtet.

Worauf sich der Verdacht gegen den Schwager konkret stützt, sagte die Polizei nicht. Sie erklärte nur, es gebe nicht aufzuklärende Widersprüche "zwischen seinen Angaben und den neusten Ermittlungsergebnissen". Laut dem "Kurier" darf der Mann die Stadt nicht verlassen und muss sich regelmäßig bei der Polizei melden. 

Update 04.03.19, 11 Uhr: 180 Hinweise, aber keine heiße Spur?

Vor zwei Wochen verschwand die 15-jährige Rebecca in Berlin - und bis heute fehlt von dem Mädchen jede Spur. Trotz intensiver Suche wurde Rebecca bisher weder lebend gefunden noch wurde ihre Leiche entdeckt. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass sie getötet wurde und hat den Mann von Rebeccas Schwester im Verdacht, der Mörder zu sein. Vater und Mutter hofften, am heutigen Montag mehr Informationen von der Polizei zu bekommen, wie sie den Zeitungen "Bild" und "B.Z." sagten. Bis Montagvormittag seien 180 Hinweise bei der Polizei eingegangen, sagte eine Sprecherin.

Update 03.03.2019, 6.49 Uhr: Familie hofft noch, Rebecca lebend zu finden - mehr als 100 Hinweise aus der Bevölkerung

Weiterhin bleibt die 15-jährige Rebecca verschwunden. Worauf sich der Verdacht gegen den 27-jährigen Schwager Rebeccas konkret stützt, sagte die Polizei nicht. Möglicherweise spielt ein Kleidungsstück eine Rolle, das Beamte nach Medienberichten am Mittwoch etwa anderthalb Kilometer entfernt vom Haus der Schwester fanden. Laut Medienberichten vom Samstag hält Rebeccas Familie den Mann weiter für unschuldig.

Mehr als 100 Hinweise aus der Bevölkerung gingen mittlerweile bei der Polizei ein. Parallel wandte sich die Familie an die Öffentlichkeit. Die Eltern sprachen mit mehreren Medien, eine weitere Schwester Rebeccas bat unter anderem bei Instagram um Hilfe bei der Suche. "Becci, ich liebe dich von ganzem Herzen. Du fehlst uns so... Wir werden dich lebend finden!!!", schrieb Rebeccas Schwester Vivien (23) am Freitagabend auf Instagram.

Update am 02.03.2019, 7.37 Uhr: Suche nach Rebecca geht weiter

Die Ermittler suchen weiter fieberhaft nach der vermissten Schülerin Rebecca. "Mordkommission und Staatsanwaltschaft müssen alles Mögliche tun, auch um das Mädchen zu finden", sagte eine Sprecherin. Die Ermittler sprechen mittlerweile davon, dass Rebecca getötet wurde. "Da es nach wie vor keinerlei Lebenszeichen von der Vermissten gibt, ist inzwischen davon auszugehen, dass Rebecca Opfer eines Tötungsdeliktes wurde. Sie konnte bislang nicht aufgefunden werden", wie es hieß.

Am Freitag untersuchte ein Team von Kriminaltechnikern das Haus des Schwagers (27) von Rebecca im Neuköllner Ortsteil Britz auf Spuren. Ergebnisse der Aktion nannten die Behörden zunächst nicht. Die Spurenauswertung könne Tage dauern, hieß es. Der Mann lebt dort mit einer von Rebeccas älteren Schwestern. In dem Haus hatte sich auch die Jugendliche vor ihrem Verschwinden aufgehalten. Sie soll dort übernachtet haben, erschien am Morgen des 18. Februar aber nicht in der Schule. Eine Mordkommission übernahm einige Tage später die Ermittlungen.

Die Polizei versuchte, Rebeccas Spur mit Hilfe von Suchhunden zu verfolgen. Sie wertete Handydaten aus und veröffentlichte Fotos des Mädchens und ihrer zuletzt getragenen Kleidung. Ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Auch Verwandte suchten mit Flugblättern nach Rebecca.

Update am 01.03.2019, 19 Uhr: Ermittler erklären Rebecca sei wohl getötet worden

Im Fall der vermissten Berliner Schülerin Rebecca (15) gehen die Ermittlungsbehörden von einem Tötungsdelikt aus. Es gebe nach wie vor kein Lebenszeichen der Jugendlichen, und sie sei nicht gefunden worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitagabend mit.

Ein am Donnerstag festgenommener Verdächtiger, der 27 Jahre alte Schwager Rebeccas, komme jedoch wieder auf freien Fuß. Ein Ermittlungsrichter habe keinen dringenden Tatverdacht festgestellt und die Freilassung angeordnet.

"Die Ermittlungen der Mordkommission und Staatsanwaltschaft werden mit Hochdruck fortgeführt", hieß es. Die Festnahme des Schwagers begründeten die Ermittler mit derzeit nicht aufzuklärenden Widersprüchen "zwischen seinen Angaben und den neusten Ermittlungsergebnissen".

Update am 01.03.2019, 17.30 Uhr: Nach Festnahme - Schwager soll wieder freikommen

Im Fall der verschwundenen 15 Jahre alten Rebecca aus Berlin hat ein Richter die Freilassung des festgenommenen Schwagers angeordnet. Der Ermittlungsrichter habe keinen dringenden Tatverdacht feststellen können, teilten die Ermittler am Freitag mit. Sie gehen inzwischen von einem Tötungsdelikt aus.

 

 

Update 01.03.2019, 14.30 Uhr: Schwager festgenommen - Ermittler durchsuchen Haus der Schwester

Derzeit untersuchen Kriminaltechniker der Polizei das Haus der Schwester von Rebecca (15). Das Haus befindet sich im Berliner Stadtteil Britz. Rebecca hatte sich vor ihrem Verschwinden dort aufgehalten. Dies berichtet die Deutsche-Presse-Agentur in Bezug auf eine Polizeisprecherin.

Wie die Bild berichtet, handelt es sich bei der aus dem Familienumfeld festgenommene Person, um Rebeccas Schwager. Was die Ermittler gegen Florian R. in der Hand haben, ist derzeit noch unklar.

Update 01.03.2019, 7 Uhr: Teenager wohl Opfer eines Verbrechens

Die verschwundene 15-jährige Rebecca ist wahrscheinlich Opfer eines Verbrechens geworden. Die Mordkommission der Berliner Polizei nahm einen Verdächtigen fest, die Person wurde am Donnerstag vernommen. Der Verdacht einer Straftat habe sich erhärtet, berichteten die Ermittlungsbehörden. Mit weiteren Angaben hielten sich Polizei und Staatsanwaltschaft aber zurück. Auch ob es eine konkrete Spur zu Rebecca gibt, sagte die Polizei nicht. "Wir hoffen alle, dass wir das Mädchen finden", sagte eine Sprecherin am Abend. "Die Ermittlungen dauern an", hieß es.

Medien berichteten am Donnerstag, der Festgenommene stamme aus dem familiären Umfeld der Jugendlichen. Dazu machte die Polizei ebenfalls keine Angaben.

Update 28.02.2019, 14 Uhr: Vermisste Rebecca - Polizei nimmt verdächtige Person fest

Im Fall der vermissten 15-jährigen Rebecca aus Berlin hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Die Person werde derzeit vernommen, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Weitere Details wollten die Beamten zunächst nicht bekannt geben.

Update 27.02., 15.30 Uhr: Polizei sucht mit Hubschrauber nach vermisster 15-Jähriger

Auf der Suche nach der vermissten 15-jährigen Rebecca in Berlin ist am Mittwochmittag ein Polizeihubschrauber zum Einsatz gekommen. Das teilte ein Sprecher der Polizei mit. Wie bild.de zuvor berichtete, stieg der Hubschrauber am Britzer Garten auf.

Neun Tage nach dem Verschwinden des Mädchens waren Polizeiangaben zufolge bis Mittwochmittag 96 Hinweise eingegangen. Rebecca war am Morgen des 18. Februar verschwunden. Ihre Familie hatte zuletzt die Suche auch über das Internet verstärkt. Mit dem Schlagwort "findbecci" waren unter anderem auf Instagram Flugblätter zu sehen.

Update 26.02, 15 Uhr: Wer hat mit Rebecca gechattet?

Die Schülerin hielt sich vergangene Woche bei Familienangehörigen im Berliner Stadtteil Britz auf. Gegen 09.50 Uhr hätte die 15-Jährige eigentlich Unterricht in ihrer Schule in der Fritz-Erler-Allee gehabt. Dort tauchte sie allerdings nicht auf.

Vermisste Rebecca R. (15) - Mordkommission übernimmt Fall

Die 3. Mordkommission der Berliner Polizei hat die Ermittlungen übernommen und fragt: Wer hat Rebecca Reusch am Morgen des 18. Februar 2019 im Bereich zwischen Maurerweg und Fritz-Erler Allee gesehen? Wer hat sie nach dem 18. Februar 2019 noch gesehen oder Kontakt zu ihr gehabt?

Die Polizei beschreibt Rebecca R. wie folgt:

 

  • 15-18 Jahre alt (Rebecca ist 15, kann aber für 18 gehalten werden)
  • 170-180 cm groß
  • braune, schulterlange Haare
  • schlanke Statur
  • trug rosafarbene Plüschjacke
  • trug weißen Kapuzenpullover (Aufschrift: "RAP MONSTER")
  • trug blaue Jeans mit zerrissenen Knien
  • trug schwarz-weiße Sportschuhe der Marke "VANS"
  • trug rosa-beige Handtasche

 

Rebeccas Vater vermutet: Schülerin wollte jemanden treffen

Der Vater der Vermissten hat sich mittlerweile an die Öffentlichkeit gewandt: Gegenüber der Berliner Zeitung sagte Rebeccas Vater: "Wir sind uns sicher, dass sie nicht weggelaufen ist." Rebecca sei zuverlässig und melde sich telefonisch, wenn sie sich verspäte. Bernd Reusch betont zudem, dass sie am Montag, nach der Schule ihr Zimmer mit Fotos neu gestalten wollte. Sie habe sich sehr darauf gefreut.

 

 

Laut den Aussagen der Eltern hat Rebecca keinen festen Freund. Sie habe am Montagfrüh allerdings eine Decke mit in die Schule genommen. "Wir vermuten, dass sie sich mit jemandem treffen wollte", so ihr Vater. Auch soll Rebecca am Morgen ihres Verschwindens Nachrichten mit jemandem geschrieben haben. Vater Bernd Reusch erzählte gegenüber der Berliner Zeitung, dass er von Streit in der Schule gehört habe. Die örtliche Polizei hat deshalb Mitschüler der 15-Jährigen befragt.

Doch nach wie vor fehlt von Rebecca jede Spur. Die Eltern bitten um Hilfe bei der Suche nach der 15-Jährigen. Die Berliner sollen in leerstehenden Gebäuden, Kellern und Kleingartenanlagen - also in Räumen, die im Winter nicht oder weniger genutzt werden, nach seiner Tochter suchen. Ausgeschlossen ist auch nicht, dass die 15-Jährige mittlerweile nicht mehr in Berlin ist.