Mädchen in München mehrfach sexuell missbraucht - sechs Männer unter Verdacht:

  • Ende September 2018 soll es in München zu mehrfachen Vergewaltigungen einer 15-Jährigen gekommen sein.
  • Fünf Verdächtige wurden bereits verhaftet.
  • Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München laufen derzeit.

Vergewaltigung: Schrecklicher Missbrauch in München

Ende September 2018 sollen sich in München mehrere schreckliche Straftaten abgespielt haben. Demnach soll ein 15-jähriges Mädchen von insgesamt sechs Männern sexuell missbraucht worden sein. Die Vergewaltigungen sollen sich in verschiedenen Wohnungen abgespielt haben. Bei den Verdächtigen handelt es sich um sechs junge Männer aus Afghanistan. Dies berichtet der Bayerische Rundfunk.

Dem BR-Bericht zu Folge könnte die 15-Jährige, die in einer Betreuungseinrichtung lebt, derart eingeschüchtert worden sein, dass sie dem Drängen der Männer nachgekommen sei.

Sexueller Missbrauch in München: Sechs Männer unter Verdacht

Derzeit gebe es keine Anhaltspunkte dafür, dass das Mädchen in den Wohnungen festgehalten worden sei. Deshalb sei dieser Fall nicht mit der Gruppenvergewaltigung aus Freiburg vergleichbar, so ein Polizeiexperte gegenüber dem BR.

Blitzaktion der Polizei: Fünf Männer festgenommen

Gegen die sechs Verdächtigen hat ein Münchner Ermittlungsrichter Haftbefehle erlassen. Die Männer sollen dem Bericht nach zwischen 20 und 25 Jahre alt sein.

Fünf der sechs Männer wurden bei einer Blitzaktion der Behörden festgenommen. Die Aktion hatte sich innerhalb weniger Stunden abgespielt. Die Verdächtigen sitzen nun in Untersuchungshaft. Nach dem Sechsten wird derzeit noch gefahndet.

Männer im Verhör: Keine Angaben oder "einvernehmlicher" Sex

Informationen des Bayerischen Rundfunks zu Folge sollen die Männer entweder keine Angaben zu den Vorwürfen gemacht oder ausgesagt haben, dass es zu "einvernehmlichem" Sexgekommen sei. Die Staatsanwaltschaft prüft nun die Glaubwürdigkeit der Aussagen der 15-Jährigen.

Der Fall wurde erst Ende Oktober, rund vier Wochen nach der mutmaßlichen Tat, bekannt, da die laufenden Ermittlungen nicht beeinträchtigt werden sollten.

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