Stuhr
Kurios

Ungewöhnlicher Einsatz: Feuerwehr wäscht Friseurkundin die Haare aus

Bei einem Brand in einem Einkaufszentrum in Stuhr bei Bremen löschten die Einsatzkräfte nicht nur das Feuer, sondern retteten auch die Haarfarbe einer Friseurkundin. Das hätte sonst gesundheitsschädlich werden können.
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Diese Behandlung bekommt nicht jeder: Der Friseurkundin wurden mit dem Feuerwehrschlauch die Haare ausgewaschen. Foto: Nonstopnews/dpa
Diese Behandlung bekommt nicht jeder: Der Friseurkundin wurden mit dem Feuerwehrschlauch die Haare ausgewaschen. Foto: Nonstopnews/dpa

Ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr in der Nähe von Bremen: Bei einem Brand in einem Einkaufszentrum in Stuhr haben die Einsatzkräfte am Mittwoch nicht nur ein Feuer gelöscht, sondern auch einer Friseurkundin die Haare ausgewaschen.

 

"Ich habe mir gerade Strähnchen machen lassen, als der Feueralarm losging", berichtete die Kundin der Fernsehnachrichtenagentur Nonstopnews. Im Friseurumhang rettete sich die Frau mit den anderen Besuchern des Einkaufszentrums nach draußen.

 

 

Färbemittel drohte gesundheitsschädlich zu werden

Da das Färbemittel in ihren Haaren nur eine gewisse Zeit einwirken durfte, ohne gesundheitsschädlich zu werden, leistete die Feuerwehr Hilfe. "Wir haben dafür den kleinsten Schlauch genommen, den wir haben, damit wir ihr nicht die Haare vom Kopf pusten", berichtete Matthias Thom von der Kreisfeuerwehr im Landkreis Diepholz der Deutschen Presse-Agentur. In wenigen Sekunden waren die Haare der blonden Frau gerettet.

 

 

Drei Menschen mit Rauchvergiftung

Bei dem Brand wurden Polizeiangaben zufolge drei Menschen verletzt. Sie erlitten leichte Rauchvergiftungen. Das Feuer sei am Vormittag im Bereich eines Imbisses in dem Einkaufszentrum ausgebrochen, sagte ein Polizeisprecher. Die Löscharbeiten wurden nach Feuerwehrangaben durch eine Sprinkleranlage im Gebäude vereinfacht. Zu der Schadenshöhe und zur Brandursache lagen noch keine Informationen vor.