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Ansbach
Blaulicht

Tränenreicher Notruf: Polizei tröstet einsamen Jungen mit Schokoladenbrot

Bei der Polizei in Mittelfranken ging am Mittwochmorgen ein Anruf ein. Ein 11-Jähriger fühlte sich zuhause plötzlich einsam, weil seine Mutter weg war. Die Polizei konnte den Jungen allerdings wieder beruhigen - mit einer einfachen Methode.
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Nutellabrot
Manchmal reicht schon ein Nutellabrot, um die Laune zu verbessern. Foto: João Pedro Godinho/unsplash.com

Zuhause bleiben ist zu Zeiten der Corona-Krise sicherlich für viele nicht so einfach. Soziale Kontakte sollen so gut es geht vermieden werden, dennoch dürfen Grundbedürfnisse wie einkaufen oder zur Arbeit gehen weiter erledigt werden.

Am Mittwochmorgen (25.03.2020) ging bei der Polizei in Ansbach dann ein ungewöhnlicher Notruf ein: Ein 11-Jähriger brach am Telefon in Tränen aus, weil er sich plötzlich einsam fühlte. Laut Polizei war die Mutter des Jungen außer Haus. Eine Polizeistreife besuchte den Jungen schließlich - und brachte ihn wieder zum lächeln.

Polizei schmiert Schokoladenbrot für einsamen Jungen

Als dem Bub bewusst wurde, dass er ganz alleine zuhause war, rief er aus Verzweiflung bei der Polizei an - und brach dabei in Tränen aus. Am anderen Ende des Hörers konnte ihn eine freundliche Beamtin wieder beruhigen.

Daraufhin wurde eine Streife zu dem 11-Jährigen nach Hause geschickt. Die Polizisten fanden den Jungen wohlauf und schafften es, ihm wieder ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Dafür reichte schon eine kleine gute Geste: Sie schmierten dem Jungen ein Schokoladenbrot.

Als kurz darauf auch seine Mutter wieder nach Hause kam, war die Welt wieder in Ordnung.  Manchmal sind es eben die kleinen Dinge im Leben, die wieder für gute Stimmung sorgen können.

Die Polizei Mittelfranken stellte abschließend fest, dass zuhause bleiben während der Corona-Krise nicht immer einfach sei - weder für Jung, noch für Alt.