Lärz
Tragödie

Tod auf dem Festival: 28-Jähriger leblos in Zelt aufgefunden

Drama auf dem Fusion-Festival in Lärz: Ein 28-jähriger Besucher wurde tot in seinem Zelt aufgefunden. Die Todesursache ist unklar.
Artikel drucken Artikel einbetten
70.000 Besucher feierten auf dem Fusion-Festival. Doch eine Tragödie überschattet das Event: Ein 28-Jähriger wurde tot in seinem Zelt aufgefunden. Foto: Christian Charisius/dpa
70.000 Besucher feierten auf dem Fusion-Festival. Doch eine Tragödie überschattet das Event: Ein 28-Jähriger wurde tot in seinem Zelt aufgefunden. Foto: Christian Charisius/dpa

Am Sonntag wurde ein Besucher des Fusion-Festivals in Lärz im Kreis Mecklenburgische Seenplatte tot in seinem Zelt aufgefunden. Laut Polizei handelt es sich bei dem Toten um einen 28-Jährigen aus Mainz. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Notarzt und Polizei konnten kein Fremdverschulden feststellen. Die genaue Todesursache muss nun eine Obduktion klären, sofern der Staatsanwalt diese anordnet.

Fusion-Festival: Polizei zieht positive Bilanz

Ein Großteil der Fusion-Besucher hat das Festival-Gelände mittlerweile verlassen. Laut dem Veranstalter "Kulturkosmos Müritzsee" nahmen am Fusion-Festival in diesem Jahr 70.000 Besucher teil, 10.000 Mitarbeiter waren im Einsatz.

Das Fusion-Festival verlief insgesamt ausgesprochen friedlich. Eine Körperverletzung und ein Diebstahl wurden bei der mobilen Polizeiwache vor dem Eingang zum Gelände zur Anzeige gebracht. Die Polizei stellte zudem 51 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz fest. Im Vorfeld des Festivals war es zu Streitigkeiten gekommen, weil die Polizei ihre mobile Wache ursprünglich mitten auf dem Gelände stationieren wollte.

Die Festival-Saison ist in vollem Gange. Erst kürzlich fand in Nürnberg das "Rock im Park" statt. Die katastrophale Organisation in diesem Jahr sorgte für Entsetzen bei den Besuchern und negative Schlagzeilen in ganz Deutschland.