Soest
Kind am Steuer

Soest: Achtjähriger steigt wieder ins Auto und soll mit 180 über die Autobahn gerast sein - diesmal baut er Unfall

Der Bub (8) aus Soest ist wieder mit einem Auto über die Autobahn gerast. Am Mittwoch soll er mit 140 über die Straße gerast sein. In der Nacht auf Freitag gibt er an, sogar bis zu 180 Stundenkilometer gefahren zu sein. Am Ende seiner Fahrt baute er einen Unfall.
Artikel drucken Artikel einbetten

Der Junge (8) aus Soest hat sich wieder ein Auto genommen und ist über die Autobahn gerast: Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage hat ein Achtjähriger aus Soest in Nordrhein-Westfalen mit einem Auto eine nächtliche Spritztour unternommen. Am frühen Mittwochmorgen war er noch mit einem VW Golf über die Autobahnen rund um Soest gefahren. Dabei soll er sich bei 140 Stundenkilometer nicht mehr wohlgefühlt haben. In der Nacht auf Freitag zog es den Grundschüler diesmal ins rund 50 Kilometer entfernte Dortmund.

Kind am Steuer: Ampeln in Dortmund missachtet

Zeugen meldeten in der Nacht auf Freitag ein schnell fahrendes Auto in der Innenstadt, das rote Ampeln missachtete. Am Steuer solle ein Kind sitzen. Der Junge fand offenbar schnell wieder aus Dortmund heraus und fuhr auf die A1 Richtung Köln. Dort prallte er an einer Raststätte auf einen parkenden Lkw-Anhänger. Das Kind blieb unverletzt. Sein Automatikauto wurde stark beschädigt.

Junge in psychologischer Betreuung: Soll bis zu 180 km/h gefahren sein

Der Junge befinde sich mittlerweile in psychologischer Betreuung, berichtete die Polizei Dortmund.

Der Junge selbst sagte laut Polizei aus, diesmal mit bis zu 180 km/h unterwegs gewesen zu sein. Außerdem sei er geblitzt worden. Beide Angaben konnte die Polizei bisher nicht verifizieren. Wegen des angeblichen Blitzerfotos habe das Verkehrskommissariat Kontakt zum Ordnungsamt aufgenommen, um es zu suchen.