Teningen
Gewalttätiger Schüler

Panikattacken in Teningen: Schüler (7) sticht mit Messer auf Lehrerin ein - Bericht erwartet

Ein Schüler (7) aus Teningen ist offenbar schon mehrmals gewalttätig in der Schule gewesen. Nach dem Angriff auf seine Lehrerin hat diese Panikattacken.
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Ein Schüler (7) aus Teningen ist offenbar schon mehrmals gewalttätig in der Schule gewesen. Nach dem Angriff auf seine Lehrerin hat diese Panikattacken. Symbolfoto: Fotolia/Mr Korn Flakes
Ein Schüler (7) aus Teningen ist offenbar schon mehrmals gewalttätig in der Schule gewesen. Nach dem Angriff auf seine Lehrerin hat diese Panikattacken. Symbolfoto: Fotolia/Mr Korn Flakes
Ein sieben Jahre alter Grundschüler aus Baden-Württemberg, der Anfang März eine Lehrerin mit einem Messer angegriffen hat, war laut "Bild" schon mehrfach gewalttätig. Die Pädagogin und ihre Kollegen hatten die Behörden danach immer wieder vor dem Zweitklässler gewarnt.

Der Zeitung liegt ein Brief von Ende Januar an das Freiburger Schulamt vor. Darin heißt es, dass ein Lehrer nicht mehr für die Sicherheit seiner Schüler garantieren könne "aufgrund der täglichen Vorfälle (Beißen und Schlagen von Mitschülern und Lehrern, Zerschlagen des Lineals auf dem Kopf eines Mitschülers, Werfen von Stühlen ...).


Lehrerin hat Panikattacken

Im Blatt meldet sich auch die verletzte Lehrerin selbst zu Wort. "Im Klinikum wurde ich operiert. Ich bekomme Panikattacken, wenn ich an die Schule denke."

Die Polizei hatte in ihrer Pressemitteilung berichtet, dass es auf dem Flur vor dem Klassenzimmer zwischen der Lehrerin und dem Siebenjährigen zu einer Auseinandersetzung kam. Dabei habe der Junge die Lehrerin den Angaben zufolge mit einem kleinen Küchenmesser verletzt. Sie musste ärztlich behandelt werden. Es handle sich um keine schwere Verletzung, teilte die Polizei mit. Die Eltern seien informiert worden.
Die Polizei berichtete, dass der Junge das Messer nicht mit in die Schule genommen hatte, sondern dieses zur Schule gehörte. Es sei keine bewusste Attacke des Kindes gewesen, sagte ein Polizeisprecher.

Am Montag (19. März 2018) äußerte sich ein Sprecher des Regierungspräsidiums zum weiteren Vorgehen: Demnach soll das Kultusministerium einen Bericht des Präsidiums erhalten, der vom Ministerium im Zuge der Veröffentlichung der Informationen rund um den Vorfall am 6. März in der Tenninger Grundschule (Landkreis Emmendingen), angefordert wurde. Das Kultusministerium zeigte sich sichtlich empört und sprach von einem erschütternden Vorfall, der umfassend aufgeklärt werden müssen. Das Ministerium sei bislang nicht in den Vorfall mit einbezogen worden, teilte eine Sprecherin mit.