Hormersdorf
Tierquälerei

Tierquäler sollen Kater Rudolf bei lebendigem Leib das Fell abgezogen haben

Im Erzgebirge haben offenbar Tierquäler einem Kater teilweise das Fell abgezogen. Der Tierarzt schließt einen Unfall aus.
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Tierquäler haben einer Katze in Sachsen teilweise das Fell abgezogen. Symbolbild: Ina Fassbender/dpa
Tierquäler haben einer Katze in Sachsen teilweise das Fell abgezogen. Symbolbild: Ina Fassbender/dpa

Kater Rudolfaus dem Erzgebirge wurde offenbar Opfer eines skrupellosen Tierquälers. Bereits am 5. März soll dem zehn Monate alten Kater das Fell teilweise abgezogen worden sein.

Rudolfs Besitzerin Corina Tittmann äußerte gegenüber der "Freien Presse", dass ihr Sohn das Tier mit schlimmen Verletzungen entdeckt hatte: "Er dachte, in der Katze stecke ein Stock. Doch das war die Wirbelsäule, die frei lag."

Zwei-Stunden-OP rettet Kater Rudolf das Leben

Wie mehrere Medien berichten, konnte dem Kater in einer zweistündigen Operation das Leben gerettet werden. Laut "Bild" und "Freier Presse" hatte die Familie zunächst die Vermutung, dass die Verletzungen von einem Unfall stammen. Das konnte der Tierarzt allerdings ausschließen: Er entdeckte zwei Schnitte - offenbar das Werk eines Tierquälers.

Mittlerweile wurde eine Belohnung für Hinweise, die zum Täter führen, ausgesetzt. Auch im Internet wird bereits Geld für die weiterführende Behandlung des Katers gesammelt. Laut Bild erstattete die Familie Strafanzeige.

Auch in Unterfranken ist ein Tierquäler unterwegs: Ein herrenloser Hund trug ein Stromgerät am Halsband.

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