Am Samstagabend (4. Januar 2020) ist es in einer Zoohandlung in Remscheid (Nordrhein-Westfalen/NRW) zu einem verheerenden Brand gekommen. Angaben der örtlichen Polizei und Feuerwehr zufolge starben dabei eine "größere Anzahl" an Kleintieren, darunter Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen, Mäusen, Ratten und Vögel: Wie viele Tiere es insgesamt sind, ist aktuell noch unklar.

Remscheid (NRW): Feuerwehr rettet Tiere bei Brand in Zoohandlung

Die Feuerwehr konnte allerdings auch einige Tiere retten. Einsatzkräfte versorgten sie mit Sauerstoff. Ein Tierarzt untersuchte sie noch vor Ort. Die Feuerwehr kümmerte sich um die Stromversorgung von Aquarien im Gebäude.

Beim Eintreffen der Sicherheitskräfte stand das Gebäude in Flammen: Die Zoohandlung war komplett verraucht. Das Feuer schlug bereits durch Teile des Daches, Fenster waren zerborstet. Ob das Gebäude in Zukunft noch genutzt werden könne, müsse bei einer Begehung bei Tageslicht entschieden werden, sagte ein Feuerwehrsprecher der dpa. Die Brandursache war am Sonntagmorgen noch unklar.

Brand in Zoohandlung: Remscheids Bürgermeister geschockt

Remscheids Bürgermeister reagierte geschockt auf die Nachricht vom Brand. "Mit großem Entsetzen haben Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Rechtsdezernentin Barabara Reul-Nocke von dem verheerenden Brand des Zoo-Markt Koonen in Lennep erfahren", hieß es von Seiten der Stadt.

Der Brand in der Remscheider Zoohandlung weckt Erinnerungen an den Brand im Krefelder Zoo an Silvester. Dort stand das Affenhaus in Flammen. Auch dort verendeten zahlreiche Tiere.