Regensburg
Gefangen

Mann fällt in tiefen Schacht - und wird erst vier Tage später gerettet

Vier Tage lang war ein 56-jähriger Mann in einem kleinen Schacht gefangen. Auf dem Regensburger Bahngelände stürzte er vier Meter in die Tiefe. Seine Hilferufe wurden tagelang nicht gehört.
 
Auf dem Regensburger Bahngelände stürzte ein 56-jähriger Mann in diesen Schacht. Erst vier Tage später wurde er gerettet. Foto:  Bundespolizei
Auf dem Regensburger Bahngelände stürzte ein 56-jähriger Mann in diesen Schacht. Erst vier Tage später wurde er gerettet. Foto: Bundespolizei

Rettungskräfte befreiten am Donnerstag (30.01.2020) einen Mann aus einem Schacht auf dem Regensburger Bahngelände, das berichtet die Bundespolizei. Der 56-Jährige war vier Tage zuvor in den Schacht gestürzt und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Seine Hilferufe blieben tagelang unerhört.

Geretteter Mann ist dehydriert

Schließlich wurde er aber doch noch gerettet. Der 56-Jährige sei dehydriert gewesen, als Bahnmitarbeiter ihn schließlich fanden, sagte ein Polizeisprecher der dpa. Ansonsten sei der Unfall aber glimpflich ausgegangen.

Beim Sturz habe sich der Mann nur leicht verletzt, weil Sand am Boden des Schachts den Sturz gedämpft habe. Der Mann kam ins Krankenhaus, konnte es aber nach kurzer Zeit wieder verlassen. Warum der 80 mal 80 Zentimeter große Schacht auf der Baustelle nicht abgesichert war, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.