Wien
Unglück

Militärhunde beißen Hundeführer in Kaserne tot - Soldat (31) stirbt in Zwinger

In Österreich haben Militärhunde in einer Kaserne einen 31-jährigen Mann getötet. Der Unteroffizier arbeitete dort als Hundeführer mit den Tieren.
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Militärhunde haben in einer Kaserne in Österreich einen 31 Jahre alten Hundeführer getötet. Symbolbild: Thomas Frey / dpa
Militärhunde haben in einer Kaserne in Österreich einen 31 Jahre alten Hundeführer getötet. Symbolbild: Thomas Frey / dpa

Tödliches Unglück in Österreich: Militärhunde attackieren Unteroffizier. Hundeführer stirbt in Kaserne. Militärhunde haben in einer Kaserne in Österreich einen 31 Jahre alten Hundeführer getötet. Dies meldet die Deutsche Presse-Agentur.

Österreich: Militärhunde töten Hundeführer in Kaserne

Wie das Verteidigungsministerium am Donnerstag (14. November 2019) mitteilte, haben die Hunde den Unteroffizier allem Anschein nach in der Zwingeranlage in Wiener Neustadt (Niederösterreich) attackiert. Ein Kollege fand ihn dort mit tödlichen Verletzungen in der Nacht auf Donnerstag.

Der 31-Jährige sei am Mittwoch gegen 16 Uhr zum Zwinger gegangen, um die Hunde zu versorgen. Rund acht Stunden später fielen einem diensthabenden Offizier zwei freilaufende Belgische Schäferhunde auf dem Kasernengelände auf. Ein Hundeführer, der die beiden Tiere wieder einsperren wollte, fand dann den toten Kollegen.

 

Die Erhebungen der Polizei seien bereits angelaufen, teilte das Verteidigungsministerium mit. "Das Bundesheer hat eine Unfallkommission eingerichtet, die unter anderem aus einem Veterinärmediziner, einem Arzt und einem Rechtskundigen besteht", heißt es in einer Mitteilung.

Im Österreichischen Bundesheer werden derzeit 70 Militärhunde verwendet. Davon sind 41 Rottweiler, 15 Belgische und fünf Deutsche Schäferhunde sowie neun Labradore.

In der Slowakei sind indes drei Frauen ums Leben gekommen, die Hunde aus einem Tierheim retten wollten. Dieses stand nach einem Hochwasser unter Wasser.