Homberg (Efze)
Tierquälerei

Tierquäler schneidet Alpaka-Baby beide Ohrenspitzen ab

Unfassbare Tierquälerei in Hessen: Unbekannte haben einem Alpaka-Baby in Niedenstein beide Ohrenspitzen abgeschnitten. Das Alpaka-Baby war gerade einmal einen Tag alt. Hat das rätselhafte Verschwinden eines Hundes etwas mit der Tierquälerei zu tun?
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Unbekannte Täter haben dem Alpaka-Baby in Niedenstein (Hessen) beide Ohrenspitzen abgeschnitten. Foto: Polizei
Unbekannte Täter haben dem Alpaka-Baby in Niedenstein (Hessen) beide Ohrenspitzen abgeschnitten. Foto: Polizei

Unbekannte Tierquäler haben einem Alpaka-Baby auf einer Weide im nordhessischen Niedenstein die Ohrenspitzen abgeschnitten.

Der Täter hatte sich laut Polizeiangaben bereits am Mittwoch auf ein umschlossenes Garten- und Weidegrundstück an der Straße "Am Frießelsbach" begeben, auf dem sich mehrere Alpakas befanden. Darunter auch ein gerade einmal ein Tag altes Alpaka-Baby.

Beide Ohrenspitzen abgeschnitten: Unbekannter quält Alpaka-Baby

Der Täter schnitt dem Baby beide Ohrspitzen ab. Dem Alpaka-Besitzer ist dadurch ein Schaden in Höhe von 1000 Euro entstanden, da er nun das Tier nun nicht mehr verkaufen kann, berichtet die Polizei. Die Wunden wurden durch einen Tierarzt behandelt.

Hund von Grundstück verschwunden - Zusammenhang mit Alpaka-Quälerei?

Ebenso wurde auf dem Grundstück seit Donnerstagnachmittag auch ein Hund vermisst, der sich zusammen mit einem weiteren Hütehund und den Alpakas auf dem komplett eingezäunten Gartengrundstück befunden hatte. Der zunächst vermisste Hund, ein elf Jahre alter Bobtail, ist aber schon gegen 16.30 Uhr einer Mitarbeiterin eines in der Nähe befindlichen Reiseunternehmens zugelaufen, die ihn zum Tierheim Beuern gebracht hat.

Wie der Hund aus dem umzäunten Grundstück kommen konnte, ist für den Besitzer völlig unklar - der Hund sei noch nie weggelaufen. Ob das kurze, rätselhafte Verschwinden des Hundes etwas mit der Alpaka-Quälerei und Sachbeschädigung zu tun hat, wird nun die Fritzlarer Polizei ermitteln.

Hinweise bitte an die Polizeistation Fritzlar unter der Telefonnummer: 05622-99660.

Ein Fall für die Staatsanwaltschaft ist dagegen ein Tierschutzskandal in einem der größten Milchviehbetriebe Bayerns. Tausende Kühe sollen hier gequält worden sein.