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Filmgeld

LKA warnt vor neuem Falschgeld "Movie Money": schon fast 100 Fälle in Bayern

Das Landeskriminalamt warnt die Bevölkerung vor einer neuen Falschgeld-Variante. Dabei handelt es sich um "Movie Money", also Banknoten, die eigentlich für die Verwendung in Filmen produziert werden.
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  • Das BLKA warnt vor einer Zunahme von „Movie Money“ in Bayern.
  • Dabei handelt es sich um Falschgeld, das für die Verwendung in Filmen produziert wurde, und täuschend echt wirkt.
  • In Bayern sind seit Anfang September fast 90 Fälle im Zusammenhang mit dem Filmgeld bekannt.
  • Es tritt vor allem bei kleinen Scheinen (bis 50 Euro) auf.
Neues Geldfälschungs-Phänomen - immer mehr "Movie Money" im Umlauf: Seit Mitte 2019 gibt es europaweit eine deutliche Zunahme der Anhaltungen der so genannten "Movie-Money". Das teilt das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) mit.

Dabei handele es sich um Banknoten, die für den Entertainmentbereich hergestellt wurden, zum Beispiel für Filmaufnahmen oder für Zaubershows. Diese Noten seien nur dann unbedenklich, wenn sie sich in Größe und Farbe von echten Banknoten unterscheiden. Zusätzlich müssen deutliche Hinweise auf dem Zahlungsmittel angebracht sein, die dies als "Movie Money" erkennen lassen.

Immer mehr "Movie Money": Fast 90 Fälle in Bayern seit Anfang September

In Bayern wurden jedoch alleine im September 46 Fälle bekannt, bei denen "Movie Money" festgestellt wurde, das diese Kriterien nicht erfüllt und daher eine große Ähnlichkeit und Verwechselbarkeit mit echtem Geld besteht. In den ersten beiden Oktoberwochen wurden bereits mehr als 40 Fälle in Bayern gemeldet. Betroffen waren insbesondere 5-, 10-, 20- und 50 -Euro-Scheine. Hergestellt werden diese Noten überwiegend in Asien.

Franzosen wollten mit Filmgeld auf dem Oktoberfest zahlen

In einem aktuellen Fall ermitteln die Falschgeldexperten des Bayerischen Landeskriminalamtes zusammen mit der Staatsanwaltschaft München I gegen ein französisches Brüderpaar, das am 4. Oktober 2019 mittags in einem Festzelt auf dem Münchner Oktoberfest mit einem falschen 20-Euro-Schein bezahlen wollte. Die aufmerksame Bedienung erkannte die Fälschung und verständigte die Polizei.

Hintergrund der Umfrage: Wie sollte das Verhältnis von Arbeit und Freizeit sein? In einer bundesweiten Umfrage unter Arbeitnehmern zeigt sich ein klarer Trend.

Das BLKA warnt eindringlich vor der Verwendung von "Movie Money" im Zahlungsverkehr. Geldfälschung ist ein Verbrechen und wird mit hohen Strafen geahndet.

Die Europäische Zentralbank hat im ersten Halbjahr 2019 ein deutliches Minus bei Falschgeld-Funden verzeichnet. Verblüffend: Ausgerechnet die neuen, sichereren 100- und 200-Euro-Scheine sorgen für mehr Blüten.

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