Ettal

Nach Unfall: Schwer verletzter 23-Jähriger bricht auf Suche nach Handynetz zusammen

Nach einem schweren Unfall will ein 23-Jähriger einen Notruf absetzen. Doch er hat kein Handynetz. Auf der Suche nach Empfang schleppt sich der Mann durch die Nacht - und bricht schließlich zusammen.
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Nach einem Unfall will ein schwer verletzter 23-Jähriger in Bayern einen Notruf absetzen - doch er hat keinen Handyempfang. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa
Nach einem Unfall will ein schwer verletzter 23-Jähriger in Bayern einen Notruf absetzen - doch er hat keinen Handyempfang. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa

Wegen Schneeglätte hat ein 23-Jähriger mit seinem Wagen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen einen Unfall gebaut und ist schwer verletzt worden. Der junge Mann setzte nach dem Unfall in der Nacht zu Heiligabend laut Polizei noch selbst einen Notruf ab - musste die Unfallstelle dafür aber verlassen - denn er hatte kein Handynetz.

Kein Empfang: 23-Jähriger sucht nach schwerem Unfall nach Handynetz und bricht zusammen

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, brach das schwer verletzte Unfallopfer nach 150 Metern auf dem Weg zusammen. Eine Polizeistreife fand ihn schließlich am Straßenrand liegend.

Der Mann aus dem Kreis Oberallgäu war zuvor in einer Linkskurve zwischen der Landesgrenze und Schloss Linderhof mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und im Straßengraben gelandet.

Notruf absetzen - in den meisten Fällen klappt es auch ohne Empfang

Wer in Deutschland einen Notruf über die 112 absetzen will, kann das in den meisten Fällen auch ohne Empfang. Wählt man die 112 wählt das Smartphone automatisch eines der drei Mobilfunknetze - Telekom, Vodafone, O2 - an, das vor Ort am stärksten ist. Nur in einem totalen Funkloch ist das nicht möglich, berichtet etwa chip.de. Bei der 110 ist das hingegen nicht möglich. dpa/ak