Augsburg
SEK-Einsatz

Nach Ruhestörung: Polizisten mit Gaspistole angegriffen -SEK stürmt Wohnung in Augsburg

In Augsburg kam es zu einem SEK-Einsatz nachdem ein Mann die Polizei mit einer Gaspistole angegriffen hatte. Ursprünglich waren die Beamten wegen Ruhestörung zur Wohnung des 40-Jährigen gerufen worden.
Artikel drucken Artikel einbetten
Am Sonntagabend wurden Polizeibeamte wegen Ruhestörung zur Wohnung eines 40-Jährigen gerufen. Nachdem er die Beamten angriff, rückte das SEK an. Symbolfoto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa
Am Sonntagabend wurden Polizeibeamte wegen Ruhestörung zur Wohnung eines 40-Jährigen gerufen. Nachdem er die Beamten angriff, rückte das SEK an. Symbolfoto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

In Augsburg hat ein 40-Jähriger mehrere Polizisten mit einer Gaspistole verletzt. Die Beamten waren am Sonntagabend zunächst wegen einer Ruhestörung zu der Wohnung des Mannes gefahren, schrieb die Deutsche Presse-Agentur in einer Meldung. Als die Streifenpolizisten an der Tür des 40-Jährigen klopften, öffnete dieser und schoss einem 33 Jahre alten Polizisten sofort mit der Gaswaffe ins Gesicht.

Wie das Augsburger Polizeipräsidium am Montag berichtete, kam der Beamte mit mittelschweren Verletzungen in die Uniklinik in Augsburg. Der Polizist trug eine Brille, wodurch nach Einschätzung der Ärzte schlimmere Verletzungen vermieden wurden.

Mit Gaspistole gegen Polizei geschossen: SEK stürmt Wohnung

Nach dem Angriff verbarrikadierte sich der 40-Jährige wieder in seiner Wohnung. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) drang drei Stunden später kurz vor Mitternacht in die Wohnung ein und überwältigte den Schützen. "Der Täter gab hierbei nochmals mehrere Schüsse mit einer Gaspistole ab, konnte jedoch von den Spezialkräften überwältigt werden", berichtete Polizeisprecherin Silke Abt. Mehrere SEK-Beamte hätten durch das Gas ebenfalls Reizungen der Augen sowie Atemwege erlitten. Gegen den 40-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen.