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Nach Bombendrohung: Deutsches Passagierflugzeug muss auf Kreta zwischenlanden

Ein Passagierflugzeug der deutschen Fluggesellschaft Condor musste wegen einer Bombendrohung auf dem Weg von Ägypten nach Düsseldorf auf Kreta zwischenlanden. Der Rückflug der Passagiere kann erst am Freitagabend erfolgen.
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Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Condor musste am Donnerstagabend aufgrund einer Bombendrohung auf Kreta zwischenlanden. Symbolbild: Christoph Schmidt/dpa
Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Condor musste am Donnerstagabend aufgrund einer Bombendrohung auf Kreta zwischenlanden. Symbolbild: Christoph Schmidt/dpa

Am Donnerstagabend musste ein Passagierflugzeug der deutschen Fluggesellschaft Condor auf dem Weg vom ägyptischen Hurghada nach Düsseldorf zwischenlanden. Der Flieger war gestern außerplanmäßig aber sicher in Chania auf der griechischen Insel Kreta gelandet.

Bombendrohung: Zettel auf Toilette sorgt für Zwischenlandung

Nach Informationen der BILD-Zeitung und griechischer Medien hatten die Piloten die außerplanmäßige Landung veranlasst, nachdem ein Zettel mit dem Wort Bombe auf der Toilette des Fliegers gefunden wurde. Spürhunde hatten nach der Landung das Flugzeug durchsucht, zunächst aber nichts Verdächtiges gefunden. Über Mögliche Hintergründe der Bombendrohung könne aktuell nur spekuliert werden.

Nach Zwischenlandung: Militär im Einsatz

Bis zur Landung war die Passagiermaschine nach Angaben der Sicherheitsbehörden von griechischen Kampfbombern begleitet worden. Im Anschluss an die Landung am Flughafen in Chania war das Flugzeug von Militär und Flughafenpolizei umstellt worden. Die Sicherheitskräfte waren bis in die Morgenstunden mit der Kontrolle der Maschine beschäftigt.

Passagiere können Reise am Abend fortsetzen

Die 273 Passagiere an Board hatten die Maschine ohne Zwischenfall verlassen können und waren im Anschluss in Hotels untergebracht worden. Der für heute geplante Rückflug nach Düsseldorf wird erst am Abend erfolgen. Ein Sprecher der Fluggesellschaft gab an, dass der Flug für 19 Uhr Ortszeit geplant sei. Gegen 21 Uhr soll der Flieger dann am Düsseldorfer Flughafen ankommen. Als Grund für den späten Rückflug gab der Sprecher die gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit der Boardcrew an.