Passau
Kriminalität

Mysteriöser Passauer Armbrust-Fall: Tote gehörten zu einer Gruppe - Mit K.-o-Tropfen betäubt

Anfang Mai sorgte der mysteriöse Passauer Armbrust-Fall für Aufsehen. In Passau wurden in einem Gästezimmer drei Leichen und zwei Armbrüste gefunden. Die Polizei hat nun Neuigkeiten ermittelt. Die Toten sollen einer Gruppe angehört haben.
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Neuigkeiten im mysteriösen Passauer Armbrust-Fall: Ermittler gehen von einem Tod mit Einverständnis aus. Außerdem sollen K.o-Tropfen verabreicht worden sein. Ein Polizist und ein Mitarbeiter der Spurensicherung (in der Spiegelung) gehen im niedersächsischen Wittingen zu einem Tatort. Christophe Gateau/dpa
Neuigkeiten im mysteriösen Passauer Armbrust-Fall: Ermittler gehen von einem Tod mit Einverständnis aus. Außerdem sollen K.o-Tropfen verabreicht worden sein. Ein Polizist und ein Mitarbeiter der Spurensicherung (in der Spiegelung) gehen im niedersächsischen Wittingen zu einem Tatort. Christophe Gateau/dpa

Das Rätsel um den Passauer Armbrust-Fall kommt der Lösung immer näher. Anfang Mai wurden in einem Gästezimmer in Passau drei Leichen gefunden und zwei Armbrüste. Im Passauer Armbrust-Fall gehen die Ermittler davon aus, dass zwei der Opfer mit K.-o.-Tropfen betäubt worden sind, bevor sie von einer 30 Jahre alten Frau mit einer Armbrust getötet wurden. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Passau am Montag mit Blick auf den Ermittlungsabschluss der Polizei.

Passauer Armbrust-Fall: Tod mit Einverständnis

Nachdem die Frau vor gut drei Monaten ihre beiden 53- und 33-jährigen Begleiter in einer Pension in Passau getötet haben soll, richtete sie sich mit einer Armbrust. Mitarbeiter einer Pension hatten die drei tot auf deren Zimmer gefunden.

Tod mit Einverständnis: Gruppe "Welterneuerer und Welterschaffer"

Die Ermittler gehen davon aus, dass die 30-Jährige ihre Begleiter mit deren Einverständnis tötete. Die drei Toten in Passau sowie zwei weitere tote Frauen, die in einer Wohnung im niedersächsischen Wittingen gefunden worden waren, gehörten nach Angaben des Sprechers zu einer Gruppe, die sich als "Welterneuerer und Welterschaffer" gesehen hatte und der Meinung war, schon mehrfach wiedergeboren worden zu sein. Die Toten hätten das "Dasein" verlassen, "um an anderem Ort oder zu anderer Zeit eine neue Welt oder ein neues System zu erschaffen".