München
Sprengvorrichtung vermutet

Aufregung im Supermarkt: Avocado oder Sprengkörper?

Aufregung am Gemüseregal in einem Discounter in München. Eine Kundin entdeckt eine verdächtige Avocado, vermutet eine Sprengvorrichtung und alarmiert die Polizei.
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Aufregung am Gemüseregal in einem Discounter in München. Eine Kundin entdeckt eine verdächtige Avocado. Foto: Polizei München
Aufregung am Gemüseregal in einem Discounter in München. Eine Kundin entdeckt eine verdächtige Avocado. Foto: Polizei München
Verdächtige Avocado in Münchner Discounter gefunden: Am Montag entdeckte eine 33-jährige Kundin in einem Discounter in der Schwanthalerstraße einen verdächtigen Gegenstand am Gemüseregal: Aus einer Avocado ragte ein Stück Draht. Das kam der 33-Jährigen komisch vor. Handelte es sich etwa um eine getarnte Sprengvorrichtung? Die Kundin verständigte die Polizei.

"Kurz nach dem Eintreffen der Polizeibeamten war jedoch schnell klar erkennbar, dass es sich um eine ungefährliche Avocado handelt, in die ein Draht gesteckt worden war", teilten die Ermittler am Dienstag mit. "Aufgrund der eindeutig gefahrlosen Zuordnung der Avocado" wurde die Frucht mit auf die Polizeiinspektion 14 genommen und aufgeschnitten - sicher ist sicher.

Der beruhigende Befund: "Auch im Inneren der Avocado konnten keine abnormalen Fremdkörper aufgefunden werden." Die Avocado wurde im Anschluss entsorgt.

Dabei gilt die Avocado seit geraumer Zeit als Star im Gemüseregal. Nach Angaben des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung wurden im vergangenen Jahr 69.530 Tonnen Avocados nach Deutschland eingeführt. 2013 waren es nicht mal halb so viele (31.433 Tonnen).
Zu den Haupt-Ursprungsländern der in die Bundesrepublik gebrachten Avocados zählen Peru, Chile und Spanien.