München
Foto-Aktion

Frau klettert für Fotoshooting auf Waggon - 20-Jährige erleidet schwere Verbrennungen

Eine junge Frau möchte ein Erinnerungsfoto auf einem abgestellten Güterwaggon machen. Die Aktion endet für die 20-Jährige mit schweren Verbrennungen in einer Klinik.
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Eine junge Frau wollte ein Foto auf einem Waggon schießen lassen. Die Aktion endete im Krankenhaus. Symbolfoto: pixabay.com/pexels.com
Eine junge Frau wollte ein Foto auf einem Waggon schießen lassen. Die Aktion endete im Krankenhaus. Symbolfoto: pixabay.com/pexels.com

Frau bei Foto-Shooting schwer verletzt: Am Montagabend (5. August 2019) musste eine 20-jährige Frau mit schweren Verletzungen in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert werden. Sie erlitt schwere Verbrennungen. Doch was war passiert?

Foto-Shooting in München: Frau (20) schwer verletzt

Die junge Frau war gegen 19.30 Uhr mit ihrem 22-jährigen Begleiter auf dem Rangierbahnhof München-Süd unterwegs. Dabei überquerten sie mehrere Gleise. Informationen der Bundespolizei zufolge stieg die 20-Jährige auf einen dort abgestellten Güterwaggon, um ein Foto machen zu lassen.

Sie kam dabei einer Oberleitung zu nahe, so dass ein Lichtbogen entstand. Sie wurde davon getroffen und auf den Boden geschleudert. Der 22-Jährige alarmierte sofort den Rettungsdienst. Als die Polizei eintraf, lag die junge Frau bereits zu Erstversorgung im Rettungswagen. Sie erlitt Verbrennungen zweiten und dritten Grades auf 70 Prozent ihrer Hautfläche sowie weitere schwere Verletzungen ("Polytrauma"). Sie wurde in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Der 22-jähriger Begleiter erlitt einen Schock.

Die Behörden warnen dringlich vor Gefahren auf dem Gebiet der Bahn. Oberleitungen weisen meist eine Spannung von 15.000 Volt auf: Auch ohne eine direkte Berührung kann ein Lichtbogen Schaden anrichten. Die Polizei weist deshalb darauf hin, dass Bahnanlagen kein geeigneter Ort für Fotoshootings sind. Im Gleisbereich und auf den Waggons herrscht Lebensgefahr.

Frau zwingt Zug zur Notbremsung

Anfang Juli zwang eine Frau einen Zug zur Notbremsung. Anschließend machte sie es sich auf einem Waggon bequem.

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