Kiel
Brutal getötet

Kiel: Vater vergewaltigt vier Wochen alte Tochter und tötet sie - Mann verurteilt

Aus Frust und Wut soll sich ein Mann in Kiel an seiner vier Wochen alten Tochter vergangen und sie anschließend brutal getötet haben. Der 19-Jährige war offenbar eifersüchtig auf das Kind, weil sich die Mutter nach der Geburt fast nur noch um ihre kleine Tochter gekümmert hatte.
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In Kiel steht ein 19-Jähriger vor Gericht. Die Anschuldigungen klingen unfassbar. Er soll seine eigene Tochter missbraucht und getötet haben. Sie war gerade einmal vier Wochen alt. Symbolfoto: Christopher Schulz
In Kiel steht ein 19-Jähriger vor Gericht. Die Anschuldigungen klingen unfassbar. Er soll seine eigene Tochter missbraucht und getötet haben. Sie war gerade einmal vier Wochen alt. Symbolfoto: Christopher Schulz

Vater missbraucht Tochter und tötet sie: Wegen Totschlags und schweren sexuellen Missbrauchs seiner vier Wochen alten Tochter hat das Kieler Landgericht einen 19-Jährigen zu achteinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt. Außerdem ordnete das Gericht am Montag (25. Februar 2019) die Unterbringung des Angeklagten in der Psychiatrie an.

Der junge Mann hatte das Baby im April 2018 in einer Kieler Dachwohnung zunächst sexuell schwer missbraucht und dann mit wuchtigen Schlägen gegen den Kopf getötet. Die Tat geschah laut Anklage im Alkohol- und Drogenrausch.

Ursprüngliche Meldung

Unfassbare Tat in Kiel: Weil er seine vier Wochen alte Tochter sexuell missbraucht und ermordet haben soll, muss sich ein junger Vater vor dem Landgericht Kiel verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 19-Jährigen vor, sich im April 2018 zunächst auf schwerste Weise an seiner kleinen Tochter vergangen und sie anschließend brutal getötet zu haben. Er habe damit auch den Missbrauch verdecken wollen, sagte die Anklägerin. Das Kind starb an einem schweren Schädel-Hirn-Trauma.

Brutaler Mord in Kiel: Vater soll vier Wochen alte Tochter getötet haben

Zur Tatzeit mitten in der Nacht habe der Angeklagte unter deutlichem Alkoholeinfluss und der Wirkung wesensverändernder Drogen gestanden, sagte die Staatsanwältin. Motiv der Tat waren demnach Frust und Wut über seine aktuelle Lebenssituation. Außerdem habe sich die Mutter des Kindes nach der Geburt fast nur noch um ihre kleine Tochter gekümmert.

Der junge Mann, ein Deutscher, sitzt seit dem Verbrechen in Untersuchungshaft, er wurde in Handschellen in den Saal geführt. Die Öffentlichkeit wurde gleich nach Verlesung der Anklage ausgeschlossen. Im Verfahren geht es auch um die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus und einen Entzug.

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