Lam
Messerattacke

Messerangriff: Unbekannter sticht 15-Jährige in Bayern nieder - Großfahndung nach Täter

Eine 15-Jährige wurde in Frahelsbruck im Landkreis Cham von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen. Die Polizei fahndet mit einem Großaufgebot - und warnt vor dem flüchtigen Täter.
Artikel drucken Artikel einbetten
Nach einer Messerattacke im Kreis Cham fahndet die Polizei mit einem Großaufgebot nach dem Täter. Auch Hubschrauber sind im Einsatz. Symbolbild: Ronald Rinklef
Nach einer Messerattacke im Kreis Cham fahndet die Polizei mit einem Großaufgebot nach dem Täter. Auch Hubschrauber sind im Einsatz. Symbolbild: Ronald Rinklef

Nach einem Messerangriff auf eine 15-Jährige in Frahelsbruck bei Lam (Landkreis Cham) am Dienstagnachmittag fahndet die Polizei intensiv nach dem Täter und bittet auch um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Angriff reiht sich in eine ganze Serie von gefährlichen Messerangriffen in den letzten Tagen ein:Gleich in drei Fällen wurden Menschen in Franken mit Messern verletzt - und dass innerhalb von nur zwei Tagen.

Wie die Polizei mitteilt, hatte die 15-Jährige im aktuellen Fall gegen 12.40 Uhr bei Anwohnern in Frahelsbruck geklingelt und um Hilfe gebeten: Sie sei soeben auf der Straße in dem Ort von einem Unbekannten mit einem Gegenstand, möglicherweise einem Messer, gestochen worden.

Der sofort alarmierte Rettungsdienst stellte dann tatsächlich Stichverletzungen bei der Frau fest. Die Frau wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Ersten Einschätzungen zufolge wurde die Jugendliche nicht lebensbedrohlich verletzt.

Täter auf der Flucht - Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei startete sofort eine Großfahndung nach dem Täter. Die verletzte Jugendliche beschrieb den Täter folgendermaßen:

Es handele sich um einen Mann mit blonden Haaren und dunkler Jeans. Der Mann sei mit einem älteren blauen Fahrzeug, eventuell ein VW Polo mit Zierleisten am Kofferraum, geflüchtet. Das Kennzeichen lautet möglicherweise: "CHA-DL". Das Fahrzeug sei in Richtung "Ginglmühle" gefahren.

Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Auch ein Polizeihubschrauber und Hundeführer sind an der Fahndung beteiligt. Die Polizei warnt mögliche Zeugen: Sie sollten verdächtige Personen nicht selbst ansprechen und keine Anhalter mitnehmen. Hinweise erbittet die Polizei unter der Rufnummer 110.