St. Petersburg
Grausiger Fund

Bekannter Historiker aus Fluss gerettet: Er soll seine Freundin zerstückelt haben

Grausiger Fund: Als Retter einen 63-Jährigen aus einem Fluss fischten, entdeckten sie zwei abgehackte Frauenhände in seinem Rucksack. Auch im Haus des Mannes machten die Ermittler anschließend eine schlimme Entdeckung.
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Im russischen St. Petersburg wurde ein 63-Jähriger aus einem Fluss gerettet. In einem Rucksack, den der Mann bei sich hatte, wurden zwei abgetrennte Frauenhände gefunden. Symbolfoto: News5/Paso
Im russischen St. Petersburg wurde ein 63-Jähriger aus einem Fluss gerettet. In einem Rucksack, den der Mann bei sich hatte, wurden zwei abgetrennte Frauenhände gefunden. Symbolfoto: News5/Paso

Update, 11.11.2019: Tatverdächtiger Mann i Haft - Frau erschossen und zerstückelt

Nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau, die in St. Petersburg zerstückelt wurde, kommt der Tatverdächtige in Haft. Das entschied am Montag ein Gericht in der nordrussischen Stadt, wie die Agentur Interfax meldete. Vor dem Richter gestand er demnach die Tat und bereute sie. Er habe vier Mal auf sein Opfer geschossen und es dann mit einer Säge und einem Küchenmesser zerteilt. Die Polizei suchte am Montag weiter nach Leichenteilen.

Der 63-Jährige wurde am Samstag aus dem Fluss Moika in der Hafenstadt gerettet. In seinem Rucksack befanden sich zwei abgetrennte Frauenhände und eine Waffe. In seinem Haus entdeckten die Ermittler dann Medienberichten zufolge einen weiblicher Körper, einen Kopf und eine blutige Säge. Der Tatverdächtige soll seine 24-jährige Freundin zuvor erschossen haben, mit der er zusammengelebt haben soll. Der Kreml sprach von einem "gruseligen Verbrechen".

In russischen Medien wird groß über diesen Fall berichtet. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich demnach um einen bekannten Historiker der Staatsuniversität in St. Petersburg. Er gilt als angesehener Napoleon-Experte. Er sei von seinem Umfeld als temperamentvoll und launisch beschrieben worden, berichtete das Online-Portal "Fontanka".

Grund für den Mord könnte Eifersucht gewesen sein, heißt es in mehreren Berichten. Vor der Tat soll es zu einem Streit gekommen sein. In Medien wurden außerdem Bilder einer Überwachungskamera veröffentlicht, die den Historiker bei Dunkelheit zeigen sollen, wie er mehrere Taschen in einen Fluss wirft. Dem Mann sei vorgeworfen worden, bereits in der Vergangenheit ein Mädchen gefoltert zu haben.

Mann aus Fluss gerettet - er soll Frau ermordet haben

Ein Mann mit zwei abgetrennten Frauenhänden im Rucksack ist aus einem Fluss mitten im nordrussischen St. Petersburg gerettet worden. Er habe auch eine Waffe bei sich gehabt, teilte die Polizei am Samstag (9. November 2019) mit. Er sei mit einer Unterkühlung ins Krankenhaus gekommen. Der 1956 geborene Mann steht den Angaben nach im Verdacht, eine zunächst noch unbekannte Frau ermordet zu haben.

Zerstückelter Frauenkörper und blutige Säge

Russische Medien berichteten, der Tatverdächtige habe seinen Rucksack im Fluss Moika versenken wollen. Als dies nicht gelungen sei, soll er ins Wasser gesprungen sein. In seinem Haus wurden den Berichten zufolge ein weiblicher Körper, ein Kopf und eine blutige Säge gefunden. Die Polizei teilte zunächst lediglich mit, es liefen Durchsuchungen.

Anderen Medienberichten zufolge soll es sich bei dem 63-jährigen Mann um einen berühmten russischen Historiker handeln, der auch als Dozent an der Universität in St. Petersburg unterrichtet. Bei der Toten soll es sich womöglich um eine 24-jährige Studentin des Mannes handeln, mit der er eine Beziehung hatte. Weitere Details sind aktuell noch nicht bekannt. red/dpa