Walsrode
Tödlicher Unfall

Bei Tempo 220 auf der Autobahn: Ferrari-Reifen platzt - zwei Männer verbrennen im Auto

Bei hoher Geschwindigkeit ist ein Reifen eines Ferraris geplatzt. Bei dem schweren Unfall in der Lüneburger Heide sind zwei Männer gestorben. Eines der Opfer konnte noch nicht identifiziert werden.
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Ein Feuerwehrmann löscht die Überreste eines ausgebrannten Ferrari. Zwei Männer sind in dem Auto verbrannt - der Fahrer hatte die Kontrolle über seinen Sportwagen verloren, nachdem ein Reifen geplatzt war. Foto: Jens Führer/Kreisfeuerwehr Heidekreis/dpa
Ein Feuerwehrmann löscht die Überreste eines ausgebrannten Ferrari. Zwei Männer sind in dem Auto verbrannt - der Fahrer hatte die Kontrolle über seinen Sportwagen verloren, nachdem ein Reifen geplatzt war. Foto: Jens Führer/Kreisfeuerwehr Heidekreis/dpa

Bei einem schweren Unfall in der Lüneburger Heide sind zwei Männer ums Leben gekommen: Sie waren mit hoher Geschwindigkeit in einem Ferrari unterwegs, als einer der Autoreifen platzte. Die Männer verbrannten im Wagen.

Ersten Ermittlungen zufolge hatte der Fahrer die Kontrolle über seinen Sportwagen verloren, nachdem ein Reifen geplatzt war. Zeugen berichteten, dass das Auto am Sonntag mit mehr als 220 Kilometern pro Stunde auf der A27 in Richtung Bremen unterwegs war. Das sei zwar extrem schnell, an dieser Stelle kurz vor Walsrode aber erlaubt, sagte ein Polizeisprecher in Bad Fallingbostel.

Keine Rettung mehr möglich

Der Fahrer geriet nach dem Reifenplatzer ins Schlingern, durchbrach erst die Mittelleitplanke, dann die Seitenbegrenzung, streifte mehrere Bäume und landete schließlich neben der Autobahn im Graben. Dort brannte der Wagen völlig aus. "Es war sofort zu erkennen, dass den Insassen nicht mehr zu helfen war", sagte Jens Führer, Sprecher der Kreisfeuerwehr im Heidekreis. "Die seelische Belastung der Einsatzkräfte ist bei einem so schweren Unfall groß, denn die Bilder werden die ehrenamtlichen Kräfte niemals wieder los."

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Bei einem der beiden Toten handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 57 Jahre alten Mann aus Bad Oeynhausen, der zweite Mann ist noch nicht identifiziert. Die Polizei schirmte die Unfallstelle mit Fahrzeugen und Decken ab, um zu verhindern, dass Schaulustige dort fotografieren.