Laupheim
Fahndung

Festnahme in Unterfranken: Bruder (20) und Ehemann (34) stachen 17-Jährige aus Laupheim nieder

Bruder und Ehemann stechen auf eine 17-Jährige ein und flüchten: Am Bahnhof in Unterfranken werden sie gestellt. Die Behörden ermitteln.
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Bruder und Ehemann stechen auf eine 17-Jährige ein und flüchten: Am Bahnhof in Unterfranken werden sie gestellt. Die Behörden ermitteln.  Symbolbild: pixabay.com/ROCKIE23
Bruder und Ehemann stechen auf eine 17-Jährige ein und flüchten: Am Bahnhof in Unterfranken werden sie gestellt. Die Behörden ermitteln. Symbolbild: pixabay.com/ROCKIE23
Tatverdächtige auf der Flucht festgenommen: Ein 34-Jähriger und der 20-jährige Bruder des Opfers wurden in Folge einer Fahndung der Polizei am Bahnhof in Schweinfurt (Unterfranken) am Mittwochabend (28. Februar 2018) festgenommen. Die beiden Männer stehen im Verdacht ein 17-jähriges Mädchen mit Stichverletzungen am Oberkörper lebensgefährlich verletzt zu haben.

In den Abendstunden des Dienstags (27. Februar 2018) ging bei der Polizei ein Notruf ein: Gegen 21.30 Uhr trafen die Beamten und der Rettungsdienst vor Ort ein. Die 17-Jährige wurde medizinisch versorgt und anschließend in ein Klinikum gebracht.


Bundespolizei nimmt Männer fest

Als Tatwaffe konnte ein Messer sichergestellt werden. Die anschließend eingeleitete Fahndung nach dem 34-jährigen Lebensgefährten der 17-Jährigen und dem 20-jährigen Bruder des Mädchens, hatte schließlich am Mittwochabend (28. Februar 2018) in einem Zug am Schweinfurter Bahnhof Erfolg.

Wie die örtliche Polizei mitteilte, ist der 20-jährigen Bruder des Opfers der islamistischen Szene in Deutschland zuzuordnen. Er war erste Tage zuvor (26. Februar 2018) aus der Untersuchungshaft freigelassen worden. In diesem Zusammenhang stand der junge Mann vor dem Amtsgericht Biberach (Baden-Württemberg) wegen "Beihilfe zur Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und uneidlicher Falschaussage".

Die Ermittlungen der Behörden führten zur Festnahme der beiden Männer durch die Bundespolizei. Sie befinden sich mittlerweile in Justizvollzugsanstalten. Der 20-Jährige räumte indes seine Tatbeteiligung ein. Dem 17-jährigen Mädchen geht es mittlerweile besser. Sie schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.