Umfangreiche kriminalpolizeiliche Ermittlungen führten in den vergangenen Wochen in der Rauschgiftszene zum Erfolg. Zuvor waren ein 23-jähriger und ein 24-jähriger Mann sowie eine 51 Jahre alte Frau aus der Coburger Gegend wegen Verdachts auf Handeln mit Marihuana in den Fokus der Ermittler gerückt.

Wie sich herausstellte, versorgte der Jüngste die 51-Jährige mit Cannabis. Diese wiederum gab das Rauschgift an ihren 24-jährigen Sohn weiter. Beide verkauften die Drogen auch an weitere Personen, wie das Polizeipräsidium Oberfranken mitteilt.

Reger Rauschgifthandel zwischen drei Personen in Coburg

Aufgrund der Ermittlungsergebnisse beantragte die Staatsanwaltschaft Coburg Wohnungsdurchsuchungen bei den drei Tatverdächtigen.

Hierbei fanden die Beamten insgesamt 200 Gramm Marihuana. Alle drei Personen müssen sich nun wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten. Gegen das Trio ermittelt nun die Kriminalpolizei Coburg. 

Auch interessant: In verschiedenen oberfränkischen Städten kam es kürzlich zu einer großen Rauschgift-Razzia.

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