Nieder-Olm
Beleidigung im Straßenverkehr

Kindern den "Scheibenwischer" gezeigt: Autofahrer (75) beleidigt Erstklässler bei Verkehrstraining

Mit einer Verkehrsschulung für Kinder offenbar nicht einverstanden war ein Autofahrer in Rheinland-Pfalz. An einem Zebrastreifen, an dem die Erstklässer gerade das Überqueren der Straße üben sollten, machte er den "Scheibenwischer" und fuhr zu schnell.
Artikel drucken Artikel einbetten
Mit seinem Ärger über ein Verkehrstraining für Erstklässler hat ein 75-jähriger Autofahrer die Polizei auf den Plan gerufen. Symbolfoto: unsplash.com/Saad Sharif
Mit seinem Ärger über ein Verkehrstraining für Erstklässler hat ein 75-jähriger Autofahrer die Polizei auf den Plan gerufen. Symbolfoto: unsplash.com/Saad Sharif

Mit seinem Ärger über ein Verkehrstraining für Erstklässler hat ein Senior die Polizei auf den Plan gerufen. Der 75-Jährige war am Montag mit seinem Auto bei Mainz unterwegs, als eine Lehrerin mit ihrer Klasse das Überqueren der Straße über einen Zebrastreifen üben wollte, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Senior beleidigt Schulkinder bei Verkehrstraining: Der Gruppe die Scheibenwischer-Geste gezeigt

Der Mann fuhr demnach über den Übergang, obwohl die Kinder diesen gerade nutzen wollten und schon in der Nähe standen. Außerdem zeigte er der Gruppe die Scheibenwischer-Geste.

Die Polizei leitete gegen den Senior ein Strafverfahren wegen Beleidigung ein. Zudem kommt ein Ordnungswidrigkeitsverfahren auf ihn zu, weil er nicht mit mäßigem Tempo an den Zebrastreifen heranfuhr, obwohl jemand diesen überqueren wollte. Laut Polizei kann es hierfür ein Bußgeld in Höhe von 180 Euro sowie einen Punkt in Flensburg geben.

Erst vor kurzen war ein Rentner (81) in Köln ungebremst durch eine Waschstraße in eine Tankstelle gerast. In Berlin hat ein 80-Jähriger auf einem Supermarkt-Parkplatz ein Wildschwein mit einem Beil geschlachtet. Einen Polizeieinsatz löste eine ungewöhnliche Unkrautbekämpfungs-Methode zweier Seniorinnen in Rheinland-Pfalz aus.