Chicago
Grausames Verbrechen

Schwangere (19) kaltblütig ermordet, um Baby aus Bauch zu schneiden - Vater hält Kind im Arm

Ein grausames Verbrechen hat sich in den Vereinigten Staaten von Amerika zugetragen. Drei Menschen sollen einer im neunten Monat Schwangeren das Baby aus dem Bauch geschnitten haben. Die 19-Jährige starb. Der Vater hält sein Baby jetzt zum ersten Mal im Arm.
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Ein grausames Verbrechens verstörte die Welt. Symbolfoto: Einer hochschwangeren Frau aus den USA wurde das Baby aus dem Bauch geschnitten. Die Frau starb, das Baby ist noch nicht über den Berg. Symbolfoto: unsplash.com/freestocks.org
Ein grausames Verbrechens verstörte die Welt. Symbolfoto: Einer hochschwangeren Frau aus den USA wurde das Baby aus dem Bauch geschnitten. Die Frau starb, das Baby ist noch nicht über den Berg. Symbolfoto: unsplash.com/freestocks.org

Dieses grausame Verbrechen schockierte über die Grenzen der US-Metropole Chicago hinweg: Drei Menschen - eine Mutter, deren Tochter und der Freund der Mutter - sollen eine hochschwangere 19-Jährige kaltblütig ermordet haben. Wie die Deutsche Presseagentur vor einigen Tagen berichtete, schnitten die drei Tatverdächtigen der jungen Frau ihr Baby aus dem Bauch. Die Leiche der 19-Jährigen entsorgten die Verdächtigen anschließend in einem Müllcontainer im Hinterhof des Wohnhauses der mutmaßlichen Täter.

Der Säugling, der der seiner Mutter im neunten Monat aus dem Leib geschnitten wurde, überlebte Medienberichten zufolge nur knapp. Der kleine Junge liegt seitdem auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Offenbar zeigte der Säugling zunächst keine Hirnaktivität und wird mit Hilfe eines Beatmungsgerätes am Leben gehalten.

Doch es gibt einen kleinen Hoffnungsschimmer für den Vater des Säuglings. Der Witwer der ermordeten Frau konnte nun sein Baby in den Armen halten. Eine Freundin der Familie postete ein Foto bei Facebook und bedankt sich für die Gebete. "Er hat die Augen für uns geöffnet", schreibt Cecilia Garcia. "Wir beten für ein Wunder".

 

 

Kaltblütig ermordet: Mit Kabel erwürgt und das Kind aus dem Bauch geschnitten

Zu dem grausamen Mord sagte Hauptkommisar Eddie Johnson vor den Journalisten: "Das ist kein TV, das ist das wahre Leben". Demnach sollen eine 46-Jährige und ihre 24-jährige Tochter die junge Frau mit einem Kabel erwürgt und ihr das ungeborene Kind gewaltsam aus ihrem Leib geschnitten haben. Sie stehen unter Mordverdacht. Der 40 Jahre alte Freund der Mutter wurde als Mittäter verhaftet.

Das Opfer hatte die Frauen über eine Facebook-Gruppe kennengelernt. Die Schwangere war zu ihnen gegangen in der Erwartung, Babykleidung von ihnen zu bekommen. Das Kabel, mit dem sie stranguliert wurde, fanden die Ermittler bei der Leiche.

Das Baby kämpft im Krankenhaus um sein Leben

Die Frau wurde seit dem 23. April vermisst. Die Polizei erhielt dann am 7. Mai von einem Freund der Ermordeten Hinweise auf den Facebook-Kontakt zwischen der jungen Frau und den mutmaßlichen Täterinnen. Die tatverdächtige Tochter behauptete dann, ihre Mutter habe das Baby bekommen. Ein DNA-Test bewies schnell das Gegenteil.

Einem NBC-Bericht zufolge liegt das Baby in einem Krankenhaus, dieses könne aber keine Auskunft zu seinem Zustand geben. Eine Sprecherin der Familie der Ermordeten sagte, dass dem Kind schon ein Name gegeben worden sei. Es heiße Yadiel, wie es die Mutter gewünscht habe. Die "Chicago Tribune" schrieb am Freitag, der Familie sei gesagt worden, dass das Baby hirntot sei. Der Ehemann der Getöteten sagte der Zeitung, die Familie bete dafür, dass der kleine Junge dennoch überleben werde. "Er ist ein Geschenk Gottes, das uns meine Frau hinterlassen hat."

Die Ermordete hinterlässt einen dreijährigen Sohn

Die Getötete kam dem Zeitungsbericht zufolge mit ihren Eltern als Kind von Mexiko in die USA. Sie sei die Älteste von vier Geschwistern gewesen und habe bereits einen drei Jahre alten Sohn. Ihre Familie habe für Ende April eine Babyparty für sie organisieren wollen, weil sie bei ihrem ersten Kind keine gehabt habe. Stattdessen habe die Familie die vergangenen Wochen damit verbracht, nach ihr zu suchen, schrieb die Zeitung weiter.

Ein ähnlicher Fall hatte sich bereits 2015 im US-Bundesstaat Colorado ereignet. Dort hatte ein Frau eine Schwangere unter dem Vorwand zu sich nach Hause gelockt, ihr Umstandskleidung schenken zu wollen. Sie soll dann auf die Frau eingestochen und sie gewürgt haben. Anschließend schnitt sie ihr die Tochter aus dem Bauch. Das Baby starb nach dem Angriff, die Mutter überlebte schwer verletzt. Die Täterin wurde wegen versuchten vorsätzlichen Mordes verurteilt.