München
Prozess

Joggerin im Englischen Garten brutal vergewaltigt? Angeklagter sagt Nichts dazu

Ein Mann steht vor dem Münchner Landgericht, weil er zwei Frauen brutal vergewaltigt haben soll. Seine Vorgehensweise war wohl äußerst brutal.
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Der Angeklagte äußerte sich am Montag (26. März 2018) nicht zu den Vorwürfen. Foto: Sven Hoppe
Der Angeklagte äußerte sich am Montag (26. März 2018) nicht zu den Vorwürfen. Foto: Sven Hoppe

Angeklagter schweigt: Ein 28-Jähriger steht vor dem Münchner Landgericht I, weil ihm vorgeworfen wird, zwei Frauen angegriffen und vergewaltigt zu haben. Im November 2015 soll er eine Frau in Rosenheim attackiert und sie anschließend missbraucht haben. Ungefähr ein Jahr später soll der 28-Jährige sich sein nächstes Opfer ausgesucht haben. Im englischen Garten in München habe er eine Joggerin angegriffen, sie vergewaltigt und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt.

 


Anklage wegen versuchten Mordes

Der Mann war mit seiner damals schwangeren Ehefrau und dem gemeinsamen Kind im Oktober 2015 aus der Türkei nach Deutschland geflohen. Ein Jahr später stellte das Paar einen Antrag auf Asyl. Laut einem Protokoll des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge gab die Familie an, in der Heimat gefoltert und verfolgt worden zu sein.
Der 28-Jährige ist unter anderem wegen versuchten Mordes angeklagt. Die Strafkammer hat elf weitere Verhandlungstermine bis Mitte Mai angesetzt.
tu/dpa

 

 

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